CERN: «Birdstrike» beim Teilchenbeschleuniger

Piepmatz setzt Teilchenbescheluniger ausser Gefecht (Bildmontage: dht, mit Material von garl/www.pixelio.de)
Dennis M. Härtig /

Das CERN in Genf hat vergangene Woche das erlebt, was viele Flugzeugpiloten kennen: Einen Vogelschlag. In Genf allerdings war bei näherer Betrachtung des Unfalls aber der verlorene Brotkrummen des Vogels, welcher am 3. November den Teilchenbescheluniger LHC erneut vorübergehend ausser Betrieb setzte. Das berichten verschiedene Medien. Bereits im September hatte eine technische Panne zu einer Überhitzung und darauffolgend zu einer längeren Abschaltung des LHCs geführt.

 

Der Schaden durch den verlorenen Brotkrummen war jedoch nach kurzer Zeit bereits wieder behoben und inzwischen läuft Gerät wieder. Mit dem Teilchenbeschleuniger LHC will man die Anfänge der Materie erforschen. Dabei muss das Gerät in dem 27 Kilometer langen unterirdischen Ring auf fast -270 Grad (den absoluten Nullpunkt) heruntergekühlt werden.

 

Weiterführende Informationen