Smartes Wohnen

Auf dem Weg aus der Nische

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Den Kinderschuhen ist das intelligente Wohnen durchaus entwachsen, doch erst zwei Prozent der Schweizer Haushalte sind tatsächlich «smart». Gleichwohl wächst die Nische rasant.

Wenn es darum geht, im Wohnumfeld Effizienz- und Komfortgewinne zu erzielen, scheint Einigkeit zu herrschen: Ohne Vernetzung ist das nicht zu erreichen. Jedenfalls zielen Gebäudeautomationssysteme
in Verbindung mit Software-Assistenten auch darauf ab, Energieverbrauch und -versorgung mit den Aktivitäten und Komfortansprüchen der Bewohnerinnen und Bewohner in Einklang zu bringen. Einfache,
intuitive und massentaugliche Lösungen beanspruchen, ein gesellschaftlich sinnvolles und langes Wohnen
zu Hause ermöglichen, wie unter anderen die Forscher am iHomeLab der Hochschule Luzern konstatieren.
Damit sprechen sie zwei zentrale Elemente an, die derzeit die Branche umtreiben, wobei die Zukunftssicherheit der Systeme eine der grössten Herausforderungen darstellt.

Während ein Haus als Lebensmittelpunkt für viele Jahre angelegt ist, entwickelt ich die Technik in drastisch kürzeren Zyklen. Jedenfalls sind die im intetelligenten Wohnen schlummernden Potenziale gewaltig. Denn es existiert eine grosse Anzahl von Geräten, die Leute noch weitgehend manuell betrieben werden. Von der Türklingel über die Gegensprechanlage, den Türöffner, die Alarmanlage, die gesamte Beleuchtung, Rolllläden und Garagentore, Heizanlage und Heizkörper, Klimaanlage, Fernsehen und Musikanlagen sind
nur einige davon. Sie intelligent zu machen, liegt dem Konzept eines jeden Smart Home zugrunde und das dafür verfügbare Produkteangebot hat sich in den letzten Jahren mehr als vertausendfacht. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in unserer aktuellen ET-Ausgabe ab Seite 16.

Kategorie: Intelligentes Wohnen
Stichworte:ICT