Lösungen Arbeitsdokumentation (August 2016)

Unser Stromweltsponsor dieser Ausgabe:

Aufgabe 1

Ausmass: Ist ein Sammelbegriff und wird für die Aufnahme von Leistungen verwendet, sei es als Vorausmass oder als Nachmass.

Vorausmass: Plangemässes theoretisches Ausmass zur Ermittlung der voraussichtlichen Mengen resp. zu erbringenden Leistungen als Basis für eine Angebotsanfrage oder ein Angebot.

Nachmass: Tatsächliches Ausmass, mit dem die in einem Objekt installierten Leistungen ermittelt werden und als Basis für die Rechnungsstellung dient.

Aufgabe 2

  • Anpassungsarbeiten an bestehenden Installationen.
  • Reparaturarbeiten im Auftrag der Bauherrschaft.
  • Komplizierte Änderungen, Untersuchungen, Schemaaufnahmen bestehender Anlagen.
  • Baumagazin zügeln während der Bauzeit.
  • Durch die Bauherrschaft angeordnete Zusatzarbeiten wie z.B. nachträgliche Beleuchtungsbemusterung.

Aufgabe 3

Nein. In den NPK-Leistungspositionen sind alle Aufwendungen für eine komplette, betriebsfertige Installation enthalten. Dazu gehören auch die baubegleitende Erstprüfung sowie die betriebsinterne Schlusskontrolle.

Aufgabe 4

Bei der Steckdose, welche vom Unternehmer geliefert wird, sind bereits 2 Anschlüsse in der Position enthalten (1 Anschluss für jedes Ende des Kabels, welches die Steckdose versorgt). Für die bauseits gelieferte Steckdose sind die Anschlüsse separat zu erfassen. Wird dafür die Leistungsposition Anschluss verwendet, werden die Anschlüsse an beiden Enden des Kabels berücksichtigt.

Aufgabe 5

Die verschiedenen Arbeiten mit ihren Kosten werden gemäss einer vorgegebenen Gliederung strukturiert. Dadurch lassen sich von einem Bauwerk anfallende Kosten besser ermitteln. Eine Kostenoptimierung sowie Kostenkontrolle ist einfacher möglich. Aus der Gliederung heraus können Kennzahlen für Auswertungen und Vergleiche generiert werden, welche wiederum zukünftigen Projekten zur Verfügung stehen.

Aufgabe 6

  • Materiallieferung inkl. Kleinmaterial
  • Installationsarbeiten, Montagehöhe bis 3.5m
  • Zwei Anschlüsse pro Apparat
  • einfache Beschriftung
  • Funktionskontrolle und Inbetriebsetzung
  • baubegleitende Erstprüfung und betriebsinterne Schlusskontrolle nach NIV
  • erstmalige Instruktion
  • Abnahme und Übergabe

Aufgabe 7

  • Kleinapparate, Apparatekombinationen (bis 3 Stk.): 30 cm
  • Abzweigdosen, einfache Leuchten: 30 cm
  • Anschlüsse für Leuchtstofflampen: 70 cm
  • Schaltgerätekombination mit bekannter Klemmenlage: 30 cm

Aufgabe 8

A = 5 Leiter (L, N, PE, 2K)
B = 6 Leiter (LReserve, N, PE, La, 2K)
C = 3 Leiter (La, N, PE)
D = 3 Leiter (La, 2K)

Aufgabe 9

a) abfallverzögertes Relais
b) anzugverzögertes Relais
c) anzug- und abfallverzögertes Relais

Aufgabe 10

Aufgabe 11

Aufgabe 12

Beim Symbol a) handelt es sich um einen Schalter Schema 0 mit Steckdose in der Ausführung Kombination Gr. 1. Beim Symbol b) ist es ebenfalls ein Schalter Schema 0 mit Steckdose, jedoch in der Ausführung Kombination Gr. 1 + 1.

Aufgabe 13

Indem zwei Aussenleiter getauscht werden. Dadurch ändert sich der Drehsinn des Ständerdrehfeldes.

Aufgabe 14

IN ist ca. 2 ⋅ PN (in kW) → IN = 2 ⋅ 3.5 = 7 A
IAnlauf ist ca. 7 ⋅ IN → IAnlauf= 7 ⋅ 7 A = 49 A
IÜUB ist ca. 2 ⋅ IN → IÜUB = 2 ⋅ 7A = 14 A → 16 A

Aufgabe 15

Die Information bezieht sich auf die Gebrauchskategorien. Der Hersteller beschreibt damit, welche Lasten von seinem Produkt unbeschadet geschaltet werden können. Bei AC-1 handelt es sich um ohmsche, d.h. nicht induktive oder nur schwach induktive Lasten. AC-3 gilt für Käfigläufermotoren zum Anlassen sowie Ausschalten während des Betriebs.

Aufgabe 16

a) Wirkschaltschema
e) Stromlaufschema in aufgelöster Darstellung

Aufgabe 17

Aufgabe 18

Durch das Abschalten von Induktivitäten wie z.B. eine Schützenspule entstehen Überspannungen. Erfolgt die Schaltfunktion bei der SPS durch Halbleiter besteht die Gefahr, dass die erwähnte Überspannung die Halbleiter beschädigt. Um dies zu verhindern, werden RC-Glieder parallel zur Schützenspule geschaltet.

Aufgabe 19