Chancen und Gefahren von Facility Management und BIM

Was BIM für Facility Management bedeutet

Marcel Schöb /

BIM, BIM, BIM – kein Projekt, in welchem diese drei Buchstaben nicht mindestens einmal an einer Sitzung Thema oder Traktandum sind. Als informierter Leser sind Sie wohl über all die Hürden sowie die Vorteile dieser neuen Art der Planung im Bild. Doch was bedeutet dies für das Facility Management (FM) und welches sind die Chancen und Gefahren?

Die zunehmende Integration moderner IC-Technologien in unseren Alltag wird auch das Facility Management (FM) massgeblich verändern. Während Informationen früher in Papierdokumenten
verarbeitet wurden, erfolgt dies heute grösstenteils digital. Aber der rasante ICT-Fortschritt hat weit mehr zu bieten. Während heute CAFM-Systeme objektorientierte, alphanumerische Daten und 2D-Visualisierungen nutzen, könnten morgen integriertes BIM (iBIM) mit 3D/nD-Visualisierungen sowie Augmented Reality (AR) über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien eingesetzt werden. Immer «intelligentere» Gebäude (Smart Buildings) werden sich mit dem Internet of Things (IoT) vernetzen und die Prozesse im Lebenszyklus von Immobilien automatisieren. Welche Themen beschäftigen das Facility Management aber in der Gegenwart und der unmittelbaren Zukunft?
Die konventionellen Arbeitsweisen mit Daten und Informationen weichen zunehmend kollaborativen, modellbasierten, integrierten und automatisierten Abläufen. Building Information Modeling (BIM) mit seinem digitalen Bauwerksmodell und den dazugehörigen Informationsdatenbanken ist bereits in der Planung und Realisierung angekommen und wird sich konsequenterweise auch im Betrieb und in der Nutzung von Immobilien etablieren. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der ET-Januar-Ausgabe ab Seite 36.