Strommarktdesign

Stromversorgung im Wandel

Marco Plüss /

Die Schweiz ist gefordert, die CO2-Ziele zu erreichen. Dazu muss sich die Stromversorgung von den nuklearen und fossilen Brennstoffen wegbewegen und sich hin zu erneuerbaren Energiequellen entwickeln. Was aber sind die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, um diese Ziele zu erreichen und auf erneuerbare Energien setzen zu können?

Die Schweiz ist gefordert, die CO2-Ziele zu erreichen. Dazu muss sich die Stromversorgung von den nuklearen und fossilen Brennstoffen wegbewegen und sich hin zu erneuerbaren Energiequellen entwickeln. Was aber sind die Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen, um diese Ziele zu erreichen und auf erneuerbare Energien setzen zu können?

Aktuell wird in der Schweiz und Europa stark auf den Energiehandel fokussiert. Da aber die Anzahl der Marktteilnehmer zunimmt, wird der Wettbewerb in Zukunft vermehrt spielen müssen. Es muss auch feststehen, was mit den Kraftwerken und deren Kapazitäten geschieht und wie sie abgelöst werden. Die Schweiz spielt dabei als Drehscheibe in der Mitte Europas eine wichtige Rolle für den innereuropäischen Stromhandel.

Bereits im Januar 2018 wurde am Schweizerischen Stromkongress festgehalten, dass ein «unklares Marktdesign» als grösstes Risiko für Schweizer Energieversorger gilt, und nach der Abstimmung zur Energiestrategie ist das Thema Strommarkt ein wichtiges Gesprächsthema. Vor allem steht die Förderung erneuerbarer Energien neben der Wasserkraft und den Importen im Fokus. Das Strommarktdesign orientiert sich aber vor allem auch an den langfristigen Zielen der Energiestrategie und nicht nur an den aktuellen Problemstellungen; es sollte denn auch kurzfristig ausgelegt sein und den Einsatz der vorhandenen Kapazitäten lenken.

Langfristig müssen die Ziele richtig gesetzt werden, und das Marktdesign sollte die Stromversorgung zu den geringstmöglichen Kosten wahrnehmen sowie die Koordination sicherstellen. Dabei darf die Politik aber nicht ausser Acht gelassen werden. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in der aktuellen ET-Ausgabe 8/2018.