FTTH für alle – auch abseits der Zentren die Zukunft gewinnen

Silicon Valais

Rüdiger Sellin /

Vor allem in städtischen Gebieten wurden Glasfasernetze als Telecom-Infrastruktur der nächsten 50 Jahre gebaut. Auf dem Land hingegen herrscht Stillstand, sodass der Ausbau weitgehend auf private Initiativen zurückgeht. Wie solche Netze bestmöglich zu nutzen sind und was dies in den Regionen auslöste, erfuhren die Besucher der 8. openaxs FTTH Conference hautnah im «Silicon Valais».

Eine Infrastruktur ist nur so wertvoll wie das, was man daraus macht, und sie ist technologisch dauernd im Wandel. Investitionen in Breitbandnetze sind jedoch langfristig zu betrachten, denn deren Lebensdauer beträgt mindestens 40 bis 50 Jahre. In solch langen Zeiträumen passiert vieles, und so fand die 8.openaxs FTTH Conference (Fibre To the Home) im World Nature Forum in Naters / Brig statt. An diesem symbolträchtigen Ort konnten die Kongressbesucher mit Blick auf die Gletscherschmelze darüber staunen, wie dramatisch sich unsere Welt verändert.

Digitaler Graben Stadt – Land
Ähnliches trifft auch auf die ICT-Branche im Allgemeinen oder die FTTH im Besonderen zu. Der Kanton Wallis hat sich schon früh für den Ausbau von Glasfasernetzen als wichtige Basis für die Digitalisierung entschieden. So schien das Kongressthema «Silicon Valais: Auch abseits der Zentren die Zukunft gewinnen» gar nicht weit hergeholt. Weiteres lesen Sie in der aktuellen ET-Ausgabe.