«Prinzip Hoffnung»

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Dennis M. Härtig /

ET hat in der vergangenen Ausgabe «Neue Zeiten» ankündigt und mich als neuen Chefredaktor willkommen geheissen. Das bedeutet nicht, dass die seit Jahrzehnten gut etablierte ET völlig neu ausgerichtet wird. Das bisherige Autorenteam und ich werden uns am «alten» bewährten Qualitätsstandard orientieren und den Lesern weiterhin innovative News und interessante Fachlektüre aus der Welt der Elektrotechnik bieten.   Die neuen Zeiten betreffen mich und meine neue Funktion. Während zwei Jahrzehnten habe ich als Fachredaktor bei Siemens Building Technologies und bei Hilti (Schweiz) AG regelmässig mit Fachmagazinen der Bau- und Elektroindustrie zusammen gearbeitet. Der Wechsel vom Industrieanbieter zum Verlagshaus ist für mich eine interessante berufliche Bereicherung und ich freue mich, meine Erfahrungen bei ET einzubringen und mich mit neuen Themen auseinander zu setzen.

Neue Jahres-Zeiten machen sich nun im Bereich der Aussentemperaturen bemerkbar. Einige Experten erwarten einen aussergewöhnlich heissen Sommer, der den kühlen Winter schnell vergessen lässt. Damit verbunden ist die zunehmende Nachfrage nach Klimageräten. Lesen Sie dazu den Monatsthema-Beitrag im Fachteil.

In Zeiten, wo sich Unternehmer weltweit mit Rezession, Abbau, Kurzarbeit und Konkurs befassen müssen, plädiert Norbert Bolz, Professor für Medienwissenschaft, für das Prinzip Hoffnung. Nach seiner Erkenntnis ist Hoffnung die Quelle von Motivation, Selbstbehauptung und Zuversicht. Hoffnung trainiere man mit einer Fehlerkultur, welche die Entwicklung von Fortschritt erst ermöglicht. Seine optimistische Interpretation eines Unglücks lautet: Das Malheur hat spezifische Gründe und ist zeitlich begrenzt.

Der Wunsch nach neuen Zeiten ist mit Hoffnung verbunden. In dem Sinne hoffe ich mit Ihnen, dass ET, Wetter und Konjunktur unsere gemeinsamen Erwartungen erfüllen können.

 

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Hansjörg Wigger, Chefredaktor

hansjoerg.wigger@elektrotechnik.ch