Sonderbeilage Licht 1/2017

Lichtqualität im Brennpunkt

Markus Frutig, Chefredaktor Licht /

In der Sonderbeilage Licht 1/2017 steht neben der Energieeffizienz die Lichtqualität und deren Parameter aus Sicht des Kunden im Mittelpunkt. Energieeffizienz alleine überzeugt die Branche heute nicht mehr. Diesem Bedürfnis folgend widmete die HSLU und Electrosuisse das diesjährige LED-Theorie-Symposium dem Thema Lichtqualität. ET Licht fasst Erkenntnisse zusammen und berichtet über aktuelle News und neue Lösungen.

Alles ist digital oder wird demnächst digital: unsere Musik, die Kommunikation, das Fernsehen, das Telefon – und natürlich auch das Licht und dessen Steuerung. Aber es ist wie bei den meisten Dingen des Lebens: Fluch oder Segen liegen oft sehr nahe beieinander. Einerseits sind digitale Daten schneller, effizienter und inzwischen sehr komfortabel nutzbar. Wenn man weiss, was ein modernes Smartphone alles kann, dann ist das Telefonieren nur Nebensache. Wir steuern damit inzwischen unsere gesamte Gebäudeautomation und unsere Lichtstimmungen. Gemeinden können über Tablets und intelligente Software alle Lichtpunkte in der Stadt steuern und überwachen, wie unsere Artikelserie über intelligentes und schlaues Lichtmanagement (Seite 28) aufzeigt. Digitale Daten sind unsichtbar. Daher weiss andererseits keiner so recht, wer uns alles bei den gigantischen Datenströmen «über die Schulter schaut» und sogar diese Daten anzapft und gegen unseren Willen missbraucht. Das ist die Kehrseite der Medaille; daher sind gute Sicherheitskonzepte zwingend nötig. Ein weiterer Aspekt ist die Lichtqualität, die auch für unsere Gesundheit zentral ist, wie Chronobiologe Christian Cajochen von der Uni Basel am LED-Theorie-Symposium an der HSLU (Seite 3) hinwies. Und mit dynamischen und digitalen Lichtlösungen, wie HCL kann die Genesung unterstützt werden, wie die Fachberichte ab Seite 46 aufzeigen.

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