Beleuchtungskörper im Aussenbereich

Lichtinstallationen im Garten

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Wenn im Frühling die Tage länger und wärmer werden, überlegt sich so mancher Gartenbesitzer, wie er seinen Garten ins richtige Licht setzen kann. Mit LED bieten sich viele tolle Ideen an, aber nicht alle sind gut und preiswert.

Die Installationen im Garten sind der Witterung und der UV-Strahlung der Sonne ausgesetzt. Die Temperaturen können von mehr als minus 10 °C bis über plus 38 °C reichen, dabei ist auch Kondensation nicht ausgeschlossen. Diesen relativ harten Bedingungen müssen Garteninstallationen und Beleuchtungskörper standhalten können. Eine Garteninstallation sollte, wie alle anderen Installationen auch, umweltverträglich sein. Damit sind auch die Nachbarn gemeint. Viele Billigprodukte setzen auf Batteriebetrieb und Solarpanel, um eine rasche Lösung für die fehlende Netzversorgung zu bieten. Der Idee ist grundsätzlich nichts abzusprechen, wenn dann auch Komponenten verwendet werden, die mehr als nur die nächsten beiden Jahre überleben. Leider ist oft das Gegenteil die Realität. Jede Solarlampe braucht eine Batterie. Bestenfalls werden da Micro (AAA) NiMH 1,2 V / 900 mAh eingesetzt, die ausgewechselt werden
können, andernfalls müssen Leuchtsteine und dergleichen als Ganzes entsorgt werden. Diese Akkus sind nur bedingt zyklenfest, sodass sie spätestens nach wenigen Jahren ersetzt werden müssen. Im 4er-Pack kosten sie etwa 11 bis 12 Franken und geben dabei grosszügig gerechnet eine Energie von 4,32 Wh pro Ladung ab. In drei Jahren haben sie schon mehr als 1000 Ladezyklen hinter sich, was auch nach Herstellerangaben das Ende bedeutet. Sie haben dann insgesamt 4,32 kWh abgegeben, was einem stolzen Energiepreis von 2.77 Franken pro kWh ergibt. Weitere Informationen finden Sie in unserem Artikel ab Seite 42.