Neue Jalousie-Aktoren von Griesser mit perfekter Hard- und Software

Kein Gebäude ohne gute Beschattung

Raymond Kleger /

Für viele Bauherren ist klar, eine Raumautomation ist Bestandteil des neuen Wohn- und Geschäftshauses. Andere verneinen dies und sind mit einer einfachen konventionellen Elektroinstallation zufrieden. Doch Letztere bereuen es oftmals bitter, dass sie nicht wenigstens in eine zweckmässige Beschattung investiert haben.

Es ist etwa acht Jahre her, da wurde ich in eine neue schöne Loft-Wohnung in Winterthur eingeladen. Die Raumhöhe beträgt rund drei Meter. Die Jalousien reichen bis zum Boden und müssen von Hand gekurbelt werden – kein Witz. Was passiert da? Die Bewohner kurbeln die Jalousien gar nicht mehr hoch und runter, denn bei vier Fenstern artet dies schon fast in ein Fitnessprogramm aus. Sie verändern nur noch die Lamellenstellung. Es ist kaum zu glauben, aber die dürftige Beschattung der teuren Loft-Wohnungen ist Grund genug,  dass sich die Mieter nach einer anderen Wohnung umsehen.

Heute, wo oftmals tagsüber niemand zu Hause ist, kommt einer automatischen Beschattung enorme Bedeutung zu. Im Beispiel der Loft-Wohnung können sich die Südzimmer auf 40 °C aufheizen. Heikle Pflanzen überleben das nicht, und welcher Mieter schätzt es, wenn er am Abend beim Haustüröffnen in eine Sauna tritt? Kurz: Einer guten Beschattung wird oftmals zu wenig Beachtung geschenkt.
Selbst Bauherren, die auf eine Gebäudeautomation verzichten, sollten bei der Beschattung nicht sparen. In den letzten 30 Jahren ist mir noch nie ein Bauherr begegnet, der, könnte er noch einmal bauen, auf eine komfortable Beschattung verzichten würde – hingegen auf ausgefallene Funktionen anderer Anwendungen schon. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen ET-Ausgabe 8.