Fernwärnenetz der Limeco in Dietikon

Intelligentes Kraftwerk

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Der Name ist Programm. Statt von Kehrrichtverbrennungsanlage oder Kehrrichtverwertungsanlage (KVA) spricht man heute von Kehrrichtheizkraftwerk (KHKW). So auch bei der Limeco, die dasjenige in Dietikon betreibt. Das KHKW produziert überschüssige Energie. Deshalb sind industrielle und private Gebäudeeigentümer als Energieabnehmer gefragt, welche die Wärme in den verschiedenen Anlagen und Gebäude zum Heizen oder Kühlen verwenden. Wir beleuchten in diesem Bericht das Fernwärme-Automatisierungssystem des Kraftwerks.

Nur 54 Prozent der Energie aus dem Kehricht der KHKW Limeco werden als Strom oder Wärme genutzt. Beide Energieformen haben ihre Vor- und Nachteile: Zwar kann die Limeco ihren Strom direkt ins Netz einspeisen (rund 70000 MWh, entspricht gut 20500 Haushalten), aber nicht die gesamte produzierte Energie lässt sich effizient in Strom umwandeln. Bei der Wärme ist das Potenzial viel grösser. Dort ist der Nachteil aber, dass man zuerst genügend Wärmeabnehmer finden muss. Weitere Informationen zu diesem Artikel lesen Sie in der aktuellen ET-Ausgabe.