Gebäudetechnik-Kongress 2017

Einem nachhaltigen Gebäudepark verpflichtet

Smarte Lösungen für Elektromobilität und Energiemanagement.
Bettina Methner /

«Building Life Cycle Excellence» war das Leitmotiv des Gebäudetechnik-Kongresses, der Anfang Oktober erstmals im KKL Luzern stattfand. Die Trägerschaft, bestehend aus dem Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA), dem Schweizerischen Verein der Gebäudetechnik-Ingenieure (SWKI) und dem Verband Electrosuisse, verfolgt mit dem jährlich stattfindenden Anlass das Ziel, den Gebäudepark Schweiz auf ein nachhaltiges Fundament zu stellen.

Unter dem Patronat des Bundesamtes für Energie (BFE) wurde mit dem Gebäudetechnik-Kongress eine nationale Plattform geschaffen, die einen interdisziplinären Austausch zwischen allen am Bau Beteiligten ermöglicht. Der Kongress möchte in einem qualitativ hochwertigen Umfeld Antworten auf Fragen zur Gebäudetechnik in allen Lebenszyklusphasen geben. Die ca. 400 teilnehmenden Planer, Architekten, Ingenieure und Unternehmer folgten den Ausführungen namhafter Referenten, informierten sich in der parallel stattfindenden Ausstellung über innovative Lösungen und trafen sich zum interdisziplinären Austausch. Durch das Programm des neuen Branchenanlasses führte der "Einstein"-Moderator Tobias Müller.

In seinem Einführungsreferat fasste Benoît Revaz, Direktor des BFE, die angestrebten Energieziele zusammen und beleuchtete die Rolle des Gebäudes im Energiemarkt. Das Gebäude entwickle sich vom reinen Konsumenten zu einem eigenständigen Energieakteur, und jeder Eigenheimbesitzer wachse durch die Installation einer Solaranlage zum ökologischen Energieproduzenten und Selbstversorger heran, so Revaz. Suzanne Thoma, CEO der BKW Gruppe, führte weiter aus, dass sich hierdurch neue Kundenanforderungen und -bedürfnisse ergeben. Gefragt seien integrierte Lösungen aus einer Hand, möglichst einfach einsetzbar und stö-rungsfrei im Betrieb. Sie forderte die Akteure in der Gebäudetechnik auf, den Wandel als Chance zu verstehen und die Gebäudetechnologien der Zukunft aktiv mitzugestalten.

Lesen Sie mehr im ET 11/2017 (Seite 11) (Probe-Abo)

www.gebaeudetechnik-kongress.ch

Artikel Null Energie, null Emissionen und Rückstände (pdf)