Steuerung im Smart Home

Die smarte Bedienung an der Wand

René Senn /

Tablets haben unsere Haushalte erobert. Deshalb ist es nur logisch, dass sie zunehmend auch für die Steuerung des Smart Home eingesetzt werden. Eine schicke Dockingstation an der Wand erleichtert das Finden des Geräts, bietet einen raschen Zugriff darauf und lädt es nebenbei auch noch auf. Ein Must also für jedes Smart Home.

Seit der Einführung der Smartphones haben es auch die Smart Homes deutlich leichter, sich am Markt zu etablieren. Infolge der Digitalisierung wird ihre Bedienung ab einer zentralen oder mobilen Stelle immer wichtiger. Was wohl trotzdem nicht so schnell verschwinden wird, ist der normale, vernetzte Lichtschalter.
Und weil Sprachsteuerungen sich auch bezüglich Datenschutz sicher noch etwas länger schwertun werden, haben die smarten Bedienstellen an der Wand Hochkonjunktur.

Der Unterputz PC
Als vor über 20 Jahren die ersten Smart Homes endlich mithilfe einer Visualisierung gesteuert werden konnten, war es naheliegend, dass die Touchscreens dafür in die Wand eingelassen wurden. Zu Beginn waren dies relativ kleine Geräte, die aus der Industrieautomation «entwendet» worden waren. Über die Jahre wandelten sie sich jedoch zu stattlichen stattlichen Modellen in allen möglichen Farben und Designs, mit einer Grösse von durchschnittlich 15 Zoll.

Wenn das nötige Budget vorhanden war, wuchs die Diagonale in exklusiven Bauten auch mal bis 19 Zoll. Die Geräte hatten natürlich den Nachteil, dass ein spezielles Unterputz-Loch für exakt ihre Technologie
in die Wand eingebaut werden musste. War das Bildschirmmodell einige Jahre später nicht mehr verfügbar, artete der Ersatz zum Teil in ein kostspieliges Unterfangen aus. Mehr dazu lesen Sie in der aktuellen ET-Ausgabe.