«Avalon» segelt von allein in die Karibik

Die «Avalon» soll im Herbst allein über den Atlantik segeln (Bild: SSA, ETH Zürich)
Dennis M. Härtig /

Offizielle Schiffstaufe am Utoquai in Zürich am Freitag: Studenten der Fachrichtung Maschinenbau an der ETH Zürich haben ein Segelboot entwickelt, das völlig autonom von Irland bis in die Karibik segeln soll. «Avalon» - so lautet der Name des vier Meter langen Segelroboters - ist vollgepackt mit modernster Computer- und Satellitentechnik. Im Herbst schicken die Studenten ihr Segelboot im Rahmen des «Microtransat Challenge» quer über den Atlantik.

Ob das Boot nach diesem internationalen Segelroboterwettbewerb auch wieder heimkehrt ist allerdings fraglich. Denn die Verhältnisse auf dem Atlantik sind bei weitem nicht die selben wie auf dem Zürichsee, wo das Boot derzeit getestet wird.

 

Vielmehr geht es bei diesem Projekt aber darum, dass die Maschinenbau-Studenten ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können. Einerseits beim Bau des Schiffsrumpfes und andererseits bei der selbständigen Entwicklung der Steuertechnik. Die weiteren Anwendungsmöglichkeiten eines solchen Bootes liegen auf der Hand, so die Studenten auf der Webseite zum Projekt: So könne es z.B. als autonome und mobile Wetterboje oder zur Beobachtung der Wanderrouten von Walen eingesetzt werden.