20 Jahre Paul Scherrer Institut

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Oliver /

Das PSI sei in der internationalen Forschungslandschaft eine einmalige Einrichtung, sagte Bundespräsident Pascal Couchepin im Auditorium des PSI in Villigen (AG). Mit seinen Forschungsbeiträgen trage es viel zum guten Renommé des Forschungsplatzes Schweiz bei.

Anwesend waren über 200 geladene Gäste aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft. Für den neuen Direktor Joël Mesot ist das PSI ein gutes Beispiel dafür, wie eine Institution durch Wandlungsfähigkeit am Puls der Zeit bleiben kann und die eigene Zukunft sichert. "Einziger statischer Faktor" und Garant für den Erfolg seien "die herausragende Qualifikation und die Motivation der Mitarbeitenden", betonte der PSI-Direktor.

Mit Elektronen-Laser in die Zukunft

Massimo Altarelli vom Projektteam European XFEL stellte ein vielversprechendes Zukunftsprojekt des PSI vor. Ein so genannter Freie-Elektronen-Laser soll neuartige Experimente ermöglichen. Mit Hilfe von ultrahellem Röntgenlicht, das zudem in einem feinen Strahl wie bei einem Laser gebündelt sein muss, wollen die Forscher beobachten, wie Moleküle chemische Verbindungen eingehen. Die Wissenschaftler erhoffen sich davon neue Anwendungen in Medizin, Umweltforschung, aber auch in der Elektronik. Zurzeit steckt das Projekt noch in der Pilotphase. Kann XFEL umgesetzt werden, „dann wird das PSI auch in den nächsten 20 Jahren zur Weltspitze gehören", zeigte sich Altarelli am Montag überzeugt.

 

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