Windkraft: Auch Turbinen in tiefen Gewässern möglich

Dennis M. Härtig am 28.07.2010

Anfangs galt für Windräder die so genannte 20:20-Regel: Windturbinen wurden maximal 20 Kilometer bzw. in maximal 20 Meter tiefem Wasser aufgestellt. Inzwischen hat sich mit dem Alpha Ventus-Windpark vor der Küste der deutschen Nordseeinsel Borkum die Regel zur 40:40-Regel verschoben. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schreibt in ihrer Ausgabe vom 28. Juli, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass auch Windräder in noch tieferen Gewässern aufgestellt und betrieben werden könnten. Weil dann aber die Turbinen nicht mehr mit einem Fundament auf dem Meeresboden verankert werden können, gehen die Konzepte eher hin zu einer Verankerung über eine schwimmende Plattform, welche mittels Stahlseilen bzw. Gewichten fixiert wird, heisst es im NZZ-Artikel.weiter lesen

«Stern des Südens»: Windrad wird mit LEDs versehen

Dennis M. Härtig am 22.12.2009

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Eigentlich ist dieses Windrad gegenüber der Allianz Arena im Norden von München nichts besonderes: Es dreht schon seit 10 Jahren seine «Runden». Doch zum ersten Advent in diesem Jahr hat Siemens das Windrad mit LEDs versehen und es so zum «Stern des Südens» erhoben. Die jeweils über 30 m langen Rotorblätter des Windrades sind mit insgesamt ca. 9000 LEDs ausgestattet und leuchten mit bis zu 20 000 Candela (vergleichbar mit 20 000 Weihnachtskerzen). Die Lichteffekte werden auf die Windstärke, d.h. auf die Drehgeschwindigkeit, abgestimmt. Obwohl die Installation gut sichtbar ist, verbraucht sie in der Zeit bis zum Silvester nur knapp 4 kWh - ein Klacks, verglichen mit geschätzten 150 000 kWh, die das Windrad in der selben Zeit generiert (jährlich 2300 MWh).weiter lesen

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