EWZ-Direktor Ammann: Zürichs Glasfasernetz nicht rentabel

Dennis M. Härtig am 08.06.2010

Der Direktor des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich EWZ Conrad Ammann geht davon aus, dass das Zürcher Glasfasernetz nicht mehr rentabel wird. Dies sagte er in einem Interview mit der NZZ am 7. Juni. Man sei ursprünglich davon ausgegangen, dass man als einziger ein solches Netz bauen könne. Durch die anfänglichen eigenen Pläne und den jetzigen Einstieg der Swisscom in das EWZ-Projekt habe sich der ganze Projektrahmen verschoben. Statt nur dicht besiedelte Gebiete und Grosskunden anzubinden würde man das Netz jetzt auf die ganze Stadt Zürich ausweiten, so Ammann. Und das brauche Zeit und koste viel mehr Geld, als ursprünglich geplant. Damit indirekt verbunden müssten die Zürcher Stromkunden mit einer «moderaten», aber nicht näher spezifizierten Strompreiserhöhung rechnen.weiter lesen

ET 2010/03: FTTH - Schweiz geht auf Überholspur

Dennis M. Härtig am 24.03.2010

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In vielen Schweizer Städten wird die Grundlage für neue Multimedia-Angebote mit vertraglichen Vereinbarungen der kommunalen Energieversorger mit Swisscom gelegt. Cablecom kontert mit einem Hybridnetz, bestehend aus Glasfasern und den bewährten Koaxialkabeln. Und auch der Monate lang schwelende Streit in Zürich zwischen den Energiewerken Zürich und der Swisscom scheint inzwischen beigelegt (die ET hat immer wieder berichtet). Rüdiger Sellin fasst die momentane Situation des Glasfaser-Ausbaus in der Schweiz zusammen. Den Artikel lesen Ab Seite 16 im Heft oder hier als PDF ... weiter lesen

Gemeinsam an vier Strängen: Swisscom und EWZ bauen Zürcher Glasfasernetz zusammen

Dennis M. Härtig am 29.01.2010

Glasfaserkabel (Symbolbild: Wesley Fryer/www.flickr.com)

Swisscom und die Elektrizitätswerke Zürich bauen das Stadtzürcher Glasfasernetz künftig gemeinsam. Das meldet der Tages-Anzeiger in seiner Online-Ausgabe vom 28. Januar. In der Meldung heisst es, dass die beiden Unternehmen insgesamt 430 Millionen Franken investieren. Damit spannen die beiden Unternehmen jetzt doch gemeinsam an und verlegen in einem Gemeinschaftsnetz insgesamt vier Fasern: Eine für die Swisscom, eine für das EWZ Zürinet. Die anderen beiden Fasern bleiben zunächst ungenutzt und bilden eine Reserve für künftige Bedürfnisse, heisst es in der Meldung des TA. Die "Elektrotechnik" berichtet in der kommenden März-Ausgabe ausführlich über den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in Zürich. weiter lesen

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