Stromsparen in Belgien: Aus für teure Autobahnbeleuchtung

Dennis M. Härtig am 14.07.2011

335.000 Strassenlampen für die Sicherheit auf belgischen Autobahnen. So wollte es die belgischen Politiker Anfang der 1950er als Reaktion auf die vielen Verkehrstoten auf belgischen Autobanen zur Nachtzeit. Im Laufe der Zeit konnte man die Autobahnbeleuchtung bei Nacht auch vom Weltall aus sehen. Während mehreren Stunden in der Nacht brannten die Strassenlaternen auf belgischen Autobahnen und verschlangen Unsummen an Geld. weiter lesen

ETH-Professor Guzella: Atomausstieg wird im Portemonnaie weh tun

Dennis M. Härtig am 06.06.2011

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Der Tages-Anzeiger hat in einem Interview vom 1. Juni 2011 ETH-Professor Lino Guzella nach seiner Meinung zum Atomausstieg befragt. Seine einhellige Meinung ist, dass der vom Bundesrat beschlossene Atomausstieg für 2039 nur dann wirklich machbar wird, wenn jeder von uns verzichten bzw. einsparen kann. Es müsse auf jeden Fall Strom gespart werden, weil dieser ohne den Atomstrom massiv teurer werde, so Guzella. Der ETH-Professor rechne damit, dass die von einigen Leuten propagierten Strom-Mehrkosten von 120 bis 180 Franken pro Person und Jahr gegenüber dem Jahresniveau 2011 viel zu gering angesetzt sind. Er gehe davon aus, dass man mit mindestens 500 Franken pro Person an Strommehrkosten rechnen müsse. Das ganze Interview mit Professor Lino Guzella haben wir für Sie in unserer Box verlinkt ... weiter lesen

Schweiz: Strom sparen lohnt sich nicht

Dennis M. Härtig am 15.04.2011

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Das ist zumindest die Einschätzung der Aargauer Zeitung als Reaktion auf die neuesten Zahlen des BFE. Am Mittwoch hatte das Bundesamt für Energie BFE die Zahlen zum Schweizer Stromverbrauch im Jahr 2010 bekannt gegeben. Demnach verbrauchte die Schweiz so viel Strom wie nie zu vor - vier Prozent mehr, als im Jahr 2009. In Zahlen ausgedrückt heisst das, dass wir Schweizerinnen und Schweizer insgesamt 59,8 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom verbrauchten. Die einheimischen Kraftwerke erzeugten 66,3 Mrd. kWh - und konnten somit einen Überschuss erzielen, welcher ins Ausland exportiert wurde.weiter lesen

Schweizer Stromversorgung: Axpo will rasch zwei neue Kernkraftwerke

Dennis M. Härtig am 21.05.2010

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Der Schweizer Stromkonzern Axpo rechnet mit Engpässen in der Stromversorgung im Winter und generell ab dem Jahr 2020. Das schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Mai. Aus diesem Grunde fordere der Konzern energisch, dass möglichst rasch zwei neue Atomkraftwerke gebaut würden um der sogenannten «Stromlücke» entgegenzuwirken. Politiker und Umweltverbände tun dies jedoch als «Angstmacherei» ab und werfen dem Energieversorger vor, «die Trendwende zur Windkraft verschlafen zu haben». So investiere Axpo nur etwa 3 Milliarden Franken in Windkraft - hingegen aber mindestens 20 Milliarden in Atomkraft.weiter lesen

Stromverbrauch in der Schweiz 2009 nur leicht gesunken

Dennis M. Härtig am 21.01.2010

Der Stromverbrauch der Schweiz sank im Jahr 2009 um 1% auf 62 Terawattstunden. Das meldet 20min.ch und zitiert eine Meldung der SDA. Im Vergleich mit Deutschland und Österreich sei dies ein deutlich kleinerer Rückgang. Dies nicht zuletzt, weil der Januar 2009 deutlich kühler, der April und der September aber ebenso deutlich wärmer war, als die entsprechenden Vorjahresmonate. Der Rückgang des Stromverbrauchs in der Schweiz war markant geringer als in Deutschland (-5.8 %) bzw. Österreich (-5.2 %). Die Nachfrage an Energie hänge in den nächsten Jahren primär von der Konjunkturerholung ab. Vom oben erwähnten Landesverbrauch von 62 TWh im hydrologischen Jahr 2008/09 her dürfte sie sich in einem Bereich zwischen & 0.5% und & 1.5% pro Jahr entwickeln. Gemessen wird der Stromverbrauch im sogenannten hydrologischen Jahr, von Oktober 2008 bis September 2009.weiter lesen

Wirtschaftskrise: Schweiz verbraucht gesamthaft weniger Strom

Dennis M. Härtig am 12.11.2009

Grafik: Aargauer Zeitung / B. Adank

Die Schweiz hat im zweiten Quartal 2009 weniger Strom verbraucht. Das meldet die Aargauer Zeitung (AZ) und beruft sich auf eine Mitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE). Demnach ging der Stromverbrauch gegenüber dem ersten Quartal 2009 um sieben Prozent zurück und erreichte den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Grund für den niedrigeren Stromverbrauch sei ganz klar die Wirtschaftskrise: Viele Firmen liefen auf Kurzarbeit oder hätten gar einen Produktionsstopp einlegen müssen, hatten Recherchen der AZ gezeigt. Und das hätte den Stromverbrauch gesamthaft spürbar fallen lassen, so die Zeitung.weiter lesen

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