Durchbruch gelungen: Benzin aus Sonnenlicht hergestellt

Dennis M. Härtig am 06.01.2011

(Illustration: ETH Zürich)

Forscher der ETH Zürich und den aargauischen Paul-Scherrer-Institut haben ein neues Verfahren entwickelt, mit dem sich Benzin herstellen lässt. Die Zutaten: Wasser, CO2 und Sonnenlicht. Benötigt werden zudem ein so genannter Solar-Reaktor sowie das Metall Cerium. Verschiedene Parabolspiegel konzentrieren und bündeln die Sonnenenergie auf eine Intensität, die der Kraft von bis zu 1500 Sonnen entspricht. Dieser Lichtstrahl wird dann auf den Reaktor gerichtet, der die Sonnenenergie zusammen mit Wasser und CO2 in Syngas umwandelt, eine Vorstufe von Benzin, ­Kerosin und anderen Flüssigtreibstoffen. Damit könnten Autos, Flug- und andere Fahrzeuge CO2-neutral und emissionsfrei fortbewegt werden. Die Kollegen der Aargauer Zeitung widmen diesem Thema in der Ausgabe vom 6. Januar eine ganze Seite - wir haben diesen und andere Artikel zum Thema im Folgenden verlinkt. weiter lesen

Solar-Energie in Italien: 50-Millionen-Auftrag für ABB

Dennis M. Härtig am 05.07.2010

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Die Schweizer ABB hat von Actelios SpA einen Auftrag im Wert von 50 Millionen US-Dollar für die Lieferung von drei Photovoltaikkraftwerken in Westsizilien erhalten. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2010 gebucht. Das geht aus einer Pressemitteilung der ABB hervor. weiter lesen

Alstom stoppt grösstes Solarkraftwerk der Schweiz

Dennis M. Härtig am 27.11.2009

Wird vorerst doch nicht gebaut: Das geplante grösste Solarkraftwerk der Schweiz auf der Alstom-Werkshalle in Birr AG (Bild: Sol-E Suisse)

In Birr AG sollte das grösste Solarkraftwerk der Schweiz entstehen: 21 000 m² Solarpanele sollten auf dem Dach der Fabrikshalle von Alstom installiert werden. Nach nur drei Monaten stoppt die Firma das Vorhaben wieder – zumindest vorläufig. Grund für den Baustopp seien Mehrkosten in zweistelliger Millionenhöhe, die in der Detailplanung aufgetaucht seien, hiess es in einer Mitteilung am Donnerstag. Alstom sei bisher davon ausgegangen, dass das Kraftwerk auf dem bestehenden Dach der Produktionshalle erstellt werden könne. Doch bei der Detailplanung habe sich herausgestellt, dass das Dach der über 50 Jahre alten Produktionshalle renoviert werden müsse, so Alstom-Sprecher Daniel Schmid. Das sei der Hauptgrund für die Mehrkosten. Wann das Projekt wieder aufgegriffen wird, ist derzeit völlig offen. weiter lesen

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