Editorial 03/2011: Lichtblick Sonne

Hansjörg Wigger am 30.03.2011

Fotograf: Rainer Sturm/pixelio.de

Während die Tage sonniger werden, der Ölpreis nach oben klettert und die politische Debatte über CO2-Reduktionen weitergeführt wird, berichten wir in dieser Ausgabe über neue Erkenntnisse und Lösungen aus dem Wachstumsmarkt Photovoltaik (PV). Obwohl der Anteil Solarstrom an der Gesamtenergieproduktion in der Schweiz knapp 0,1 Prozent erreicht, ist das rasante Wachstum und die zunehmende industrielle Bedeutung dieser Technologie eindrucksvoll. weiter lesen

Interessanter Vorschlag: Solarzellen der Zukunft werden aufgesprayt

Dennis M. Härtig am 18.02.2011

Fotograf: Rainer Sturm/pixelio.de

Solarzellen nicht mehr montieren, sondern bloss wie Farbe aufsprayen - mit diesem Vorschlag warten Chemiker der University of Texas auf. Dies geht aus einem Text von pressetext.ch hervor. In einem von der National Science Foundation geförderten Projekt zeigen die Forscher eine billige und überall anwendbare Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen. Marktreif sei die Entwicklung bisher noch nicht, bei Erreichen der erforderlichen Effizienz könnte der Durchbruch jedoch eines Tages gelingen.weiter lesen

Grätzel-Zellen: Strom produzieren mit Hilfe von Erdbeeren

Dennis M. Härtig am 04.06.2010

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Silizium für Solarzellen? Viel zu teuer! Warum nimmt man nicht einfach Solarzellen mit organischen Farbstoff-Molekülen? Die funktionieren ähnlich wie Pflanzenblätter: Während der Photosynthese wird über das Blattgrün Licht aufgenommen und aus den freien Elektronen die Energie gewonnen. Bei der so genannten Grätzel-Zelle werden die Elektronen allerdings über ein leitendes Material abgeführt und produzieren dadurch Strom. Der Farbstoff bei den Grätzel-Zellen kann alles sein - Erdbeeren, grüne Blätter und selbst Früchtetee lässt sich auf die Zellen packen. Inzwischen soll sogar Sony an dieser recht kostengünstig herzustellenden Solarzelle interessiert sein - und packt sie auf das Display eines Mobiltelefon-Prototypen. Bleibt zum Schluss die Frage: «Wer hats erfunden?» «Die Schweizer!» - wer denn sonst? Und in dem Fall war es der Chemiker Michael Grätzel von der ETH Lausanne. Das Patent für diese Zellen meldete er übrigens schon 1992 an - in der kommenden Woche erhält Grätzel für seine Erfindung den finnischen Millennium-Technologiepreis der Teknillisten Tieteiden Akademie.weiter lesen

Stapellauf für das grösste solarbetriebene Schiff der Welt

Dennis M. Härtig am 26.02.2010

Am 25. Februar ist das weltgrösste, nur mit Sonnenenergie betriebene Schiff vom Stapel gelaufen. Es wurde in der deutschen Hafenstadt Kiel gebaut und ist ein Katamaran der besonderen Art: 31 Meter lang, 15 Meter breit, 6 Meter hoch und nur durch die zu gewinnende Energie von 500 m² Sonnenkollektoren betrieben. Dieses Schiff ist ein Projekt des Schweizer Abenteurers Rafaël Domjan aus dem Kanton Neuenburg, an dem sich auch das Eidgenössische Departement des Äusseren EDA mit 300 000 Franken beteiligt. weiter lesen

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