Gefahr für die Feuerwehr bei PV-Anlagen?

Dennis M. Härtig am 30.03.2011

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In letzter Zeit wurde mehrfach berichtet, dass die Feuerwehr Gebäude mit PV-Anlagen wegen möglicher Gefährdung der Feuerwehrleute grundsätzlich nicht mehr lösche und dass bei solchen Anlagen bereits durch nächtliches Restlicht (Vollmond) lebensgefährliche Spannungen auftreten könnten. Dies ist übertrieben und kann nur durch mangelnde Kenntnis von PV-Anlagen und deren Gefahren für Menschen erklärt werden. Dieser Beitrag beschreibt die effektiv auftretenden Gefahren und technische Möglichkeiten zur Reduktion von Gefahren. Durch konsequente Markierung von mit PV-Anlagen ausgerüsteten Gebäuden und durch Angabe der wichtigsten Kennwerte sowie entsprechende Ausbildung der Feuerwehr ist im Brandfall eine realistische Beurteilung der effektiven Gefahr vor Ort möglich und ein Löscheinsatz durchführbar. Den ganzen Artikel aus der März-Ausgabe 2011/03 der ET können Sie unten in der Linkbox aufrufen.weiter lesen

Windkraft: Auch Turbinen in tiefen Gewässern möglich

Dennis M. Härtig am 28.07.2010

Anfangs galt für Windräder die so genannte 20:20-Regel: Windturbinen wurden maximal 20 Kilometer bzw. in maximal 20 Meter tiefem Wasser aufgestellt. Inzwischen hat sich mit dem Alpha Ventus-Windpark vor der Küste der deutschen Nordseeinsel Borkum die Regel zur 40:40-Regel verschoben. Die Neue Zürcher Zeitung NZZ schreibt in ihrer Ausgabe vom 28. Juli, dass die technischen Möglichkeiten inzwischen soweit fortgeschritten sind, dass auch Windräder in noch tieferen Gewässern aufgestellt und betrieben werden könnten. Weil dann aber die Turbinen nicht mehr mit einem Fundament auf dem Meeresboden verankert werden können, gehen die Konzepte eher hin zu einer Verankerung über eine schwimmende Plattform, welche mittels Stahlseilen bzw. Gewichten fixiert wird, heisst es im NZZ-Artikel.weiter lesen

«Gwynt y Môr» heisst der grösste offshore-Windpark der Welt

Dennis M. Härtig am 04.06.2010

«Gwynt y Môr» heisst das monströse Gebilde. Vor der walisischen Küste bei Liverpool in der irischen See bauen Siemens, RWE und die Stadtwerke München den grössten Offshore-Windpark der Welt. Das geht aus einer Pressemitteilung des Stromkonzerns RWE vom 4. Juni hervor. Der walisische Name bedeutet soviel wie «Wind im Meer». Der Park soll dereinst 160 Windräder umfassen und insgesamt 576 Megawatt Strom produzieren - genug Strom für 400 000 Haushaltungen pro Jahr. Die Turbinen stehen auf einer Fläche von 79 km², die Fundamente sind zwschen 12 und 28 Meter tief, wobei sie beim Gezeitenwechsel einem Tidenhub von bis zu 9 Metern ausgesetzt sind. Die drei Unternehmen investieren gute 2 Milliarden Euro in das Projekt.weiter lesen

Bringt 2010 den Durchbruch für Elektroautos?

Dennis M. Härtig am 02.02.2010

(Bild: RWE)

Gemäss eines Artikels im Tages-Anzeiger vom 30. Januar könnte 2010 das Jahr sein, in dem die Elektro-Flitzer einen ersten Durchbruch erreichen. Die Zeitung hat den Fiat 500 Elektra der schweizerischen Firma kamoo näher unter die Lupe genommen und das Auto praktischen Fahrtests unterzogen. Was auffällt, so der TA, ist die kostengünstige "Tank"füllung. So würden 100 Kilometer Fahrt nur zwischen 1.50 und 3.50 Franken kosten - bei einem vergleichbaren Benziner würden etwa 50 bis 100 Franken für die gleiche Strecke fällig. Auch die CO2-Bilanz des Autos könne sich sehen lassen, so die Tester: Unter Miteinberechnung des CO₂-Ausstosses bei der Stromproduktion für die späteren Batterieladungen kommt der Elektra nur auf etwa 23 Gramm CO₂/km - ein derzeitiges Auto schafft es auf das gut Fünffache. In Deutschland können Kunden des Energieversorgers RWE bereits seit Ende Oktober den Elektra mieten - zusammen mit einem"Strompaket" fürs Auto (siehe ET-Artikel vom 23.10.2009). weiter lesen

Osmose: Was geplatzte Kirschen mit der Stromproduktion verbindet

Dennis M. Härtig am 18.11.2009

Kirschen, Würstchen und Norwegen haben eines gemeinsam - nämlich das Phänomen der Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen

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