Wellenenergie mit Wavestar

Dennis M. Härtig am 28.01.2011

Detailansicht der Strom erzeugenden Schwimmkörper von Wavestar (Bild: PD)

Wavestar ist nach der Oyster der zweite kleine Stern am Wellenenergie-Himmel. Sie erinnern sich - Oyster ist diese Muschelförmige Wellenkraftanlage vor der Küste Schottlands (wir berichteten). Vor der norddänischen Nordseeküste bei Hanstholm ist jetzt der erste Prototyp einer Wavestar-Anlage in Betrieb gegangen. In sieben Metern Wassertiefe steht eine Plattform auf vier Stelzen, daran befestigt sind zwei Schwimmkörper, welche die Wellenbewegungen des Wassers in Strom umwandeln. Optimal sei eine Wellenhöhe von 2.5 Metern, sind die Wellen höher, werden die Schwimmkörper hochgezogen, um die Anlage zu schützen. Später sollen mit einer kompletten Wavestar-Wellenanlage (die jetzige besteht nur aus einem Teil der Gesamtkonstruktion) bis zu 500 kW Strom produziert werden, heisst es. Weitere Informationen haben wir für Sie in der Linkbox zusammen gestellt ...weiter lesen

Geschüttelt und aufgeladen: Neue Batterie produziert Strom durch Bewegung

Dennis M. Härtig am 19.07.2010

Brother Industries hat den Prototypen einer neuartigen Batterie entwickelt: Diese lädt sich selbst wieder auf, wenn sie geschüttelt wird. Die neuen Batterien sind vor allem für Geräte mit niedrigem Energiebedarf (beispielsweise eine TV-Fernbedienung) gedacht, die nicht durchgehend Strom benötigen und einen Energiebedarf von etwa 100 Milliwatt aufweisen, schreiben verschiedene Technik-Blogs am 19. Juli. Bis maximal 180 Milliwatt könne die Batterie leisten - die sowohl in der Grösse AAA und AA auf den Markt kommen werde. Der Schüttel-Effekt komme dadurch zustande, dass im Innern der Batterien ein elektromagnetischer Induktionsgenerator sowie ein Doppelschichtkondensator mit einer Kapazität von rund 500 Milli-Farad wirken. Doch vorerst muss man sich noch gedulden, denn wann die Schüttel-Batterien marktreif sein werden, ist bislang nicht bekannt. Auch noch unklar ist, wie lange eine Aufladung reicht und wie lange ein Ladezyklus dauert, bevor die Batterie wieder voll aufgeladen ist.weiter lesen

Freitags-Knüller: Handyakku mit dem Gummistiefel aufladen

Dennis M. Härtig am 11.06.2010

(Bild: Orange UK)

Das Mobilfunkunternehmen Orange hat Gummistiefel vorgestellt, mit denen Träger ihre Handy-Akkus aufladen können. Der Prototyp dieser so genannten «Orange Power Wellies» wird Ende Juni im Rahmen des Glastonbury Festival, einem bekannten Open-Air-Musik- und Kunstfestival, vorgeführt. Die Orange-Gummistiefel nutzen den thermoelektrischen Effekt aus - das heisst, dass die Stiefel gerade bei einer solchen Veranstaltung sinnvoll sind. Denn wenn der Träger der Stiefel auf kühlem Boden anfängt zu tanzen, dann sorgt genau das für eine effiziente Stromerzeugung.weiter lesen

Osmose: Was geplatzte Kirschen mit der Stromproduktion verbindet

Dennis M. Härtig am 18.11.2009

Kirschen, Würstchen und Norwegen haben eines gemeinsam - nämlich das Phänomen der Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen

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