Und noch ein Haufen teurer Elektronikschrott mehr: Der deutsche Forschungssatellit ROSAT wird noch dieses Jahr auf die Erde zurückstürzen - getreu dem Motto "What goes up must come down again". Darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung und beruft sich dabei auf Informationen des Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrums DLR. Rosat wurde am 1. Juni 1990 (also noch vor der deutschen Wiedervereinigung) in eine Umlaufbahn geschossen und hatte durch die Daten seiner Messegeräte unter anderem die Röntgenastronomie revolutioniert. Das 2.4 Tonnen schwere Gerät lieferte 1990 das erste Röntgenbild vom Mond, schickte Aufnahmen der Andromeda-Galaxie und fing erstmals Röntgenstrahlen von Kometen ein. Darüber hinaus hat Rosat mehr als 200 Überreste von Supernova-Explosionen entdeckt. Der Absturz werde für irgendwann zwischen Oktober und Dezember 2011 erwartet, heisst es von seiten des DLR.weiter lesen



