Ist die Zeit des günstigen Atomstroms vorbei?

Dennis M. Härtig am 25.01.2011

Ein neues Atomkraftwerk kan bis zu 8 Milliarden Franken kosten (Symbolbild; Fotograf: kornelio, pixelio.de)

Diese Frage stellt Martin Läubli vom Tages-Anzeiger in der Ausgabe vom 21. Januar 2011. Er beruft sich dabei auf Aussagen von deutschen Experten, welche die enorm hohen Sicherheitsanforderungen an bestehende und neue Atommeiler für so kostenintensiv halten, dass sich dies unweigerlich auch auf den Preis des produzierten Stromes auswirken müsse. Allein in der Schweiz habe der Betreiberkonzern Axpo für das Atomkraftwerk Beznau 1.5 Milliarden Franken in die Nachrüstung von zusätzlichen Sicherheitselementen investiert, heisst es im Artikel - das sei gut das Dreifache von dem, was man anfangs für den Bau des eigentlichen Reaktors ausgegeben hatte. Den ganzen Artikel haben wir für Sie im folgenden verlinkt ...weiter lesen

ewz lädt zur Smart Metering-Feldstudie ein

Dennis M. Härtig am 12.01.2011

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Mitte Januar 2011 beginnen die Energiewerke der Stadt Zürich ewz mit dem gestaffelten Versand von rund 60‘000 Einladungen an zufällig ausgewählte Stadtzürcher Haushalte. Das gab das Unternehmen in einer Mitteilung bekannt. Eine wissenschaftliche Feldstudie wird bis Ende 2012 untersuchen, ob der Stromverbrauch in Haushalten durch gezielte Information gesenkt werden kann.weiter lesen

100 Prozent erneuerbare Energie in Europa: Ja, aber ...

Dennis M. Härtig am 12.11.2010

Kann der weltweite Stromverbrauch im Jahr 2050 zu 100 Prozent durch erneuerbare Energien gedeckt werden? Laut Tages-Anzeiger vom 10. November glauben die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers und Wissenschaftler des Potsdam-Klimainstituts daran. Dazu hätten sie einen detaillierten Fahrplan bis zum Jahr 2050 präsentiert, in dem sie sich ein Portfolio an Energiequellen vorstellten: Wind in der stürmischen Nordsee; Biogas, Holz und Wind in der Region der Baltischen See und in Osteuropa, Wasserkraft in den Bergen Skandinaviens und den Alpen sowie solarthermische Kraftwerke in der Wüste Nordafrikas. Auch dezentrale Energiequellen hätten ihren Platz. Fotovoltaik auf Hausdächern und Bürogebäuden, städtische geothermische Anlagen. Oder Blockheizkraftwerke, die bei Bedarf Strom lieferten und Abwärme ans Heiznetz abgäben. Doch noch sprechen die Statistiken gegen diesen Trend, denn vor allem in der Politik fehle das Verständnis, dafür auch die notwendige Infrastruktur hierfür zur Verfügung zu stellen. Lesen Sie den ganzen Tages-Anzeiger-Artikel hier ...weiter lesen

Schweizer Stromversorgung: Axpo will rasch zwei neue Kernkraftwerke

Dennis M. Härtig am 21.05.2010

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Der Schweizer Stromkonzern Axpo rechnet mit Engpässen in der Stromversorgung im Winter und generell ab dem Jahr 2020. Das schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Mai. Aus diesem Grunde fordere der Konzern energisch, dass möglichst rasch zwei neue Atomkraftwerke gebaut würden um der sogenannten «Stromlücke» entgegenzuwirken. Politiker und Umweltverbände tun dies jedoch als «Angstmacherei» ab und werfen dem Energieversorger vor, «die Trendwende zur Windkraft verschlafen zu haben». So investiere Axpo nur etwa 3 Milliarden Franken in Windkraft - hingegen aber mindestens 20 Milliarden in Atomkraft.weiter lesen

«Poseidon 37» produziert Strom aus Wind- und Wellenkraft

Dennis M. Härtig am 29.04.2010

(Bild: Pressedienst Floating Power Plant A/S, Dänemark)

Die dänische Firma Floating Power Plant A/S hat eine neuartige schwimmende Insel zur multiplen Stromproduktion gebaut. Über diesen Prototypen berichtet der Technik-Blog Gizmodo am Mittwoch. «Poseidon 37» ist eine etwa 37 Meter lange und 360 Tonnen schwere Insel aus Metallteilen, welche auf der Meeresoberfläche schwimmt und Strom aus Wind- und Wellenenergie gleichzeitig produzieren kann. weiter lesen

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