Osmose: Was geplatzte Kirschen mit der Stromproduktion verbindet

Dennis M. Härtig am 18.11.2009

Kirschen, Würstchen und Norwegen haben eines gemeinsam - nämlich das Phänomen der Osmose. Das was Kirschbauern kurz vor der Ernte so fürchten, nutzen jetzt die Norweger zur Produktion von Strom. Darüber berichtete kürzlich die NZZ am Sonntag. In Tofte am Oslofjord wird am 24. November der erste Prototyp eines Osmose-Kraftwerkes (auch Salzkraftwerk genannt) eröffnet. Die Anlage soll zunächst zwei bis vier Kilowatt produzieren (soviel, wie etwa eine Kaffeemaschine braucht), insgesamt rechnet man in Norwegen aber mit einem Potenzial von 12 Terawattstunden (TWh), was etwa einem Zehntel des norwegischen Gesamtverbrauchs pro Jahr entspricht. Mit dem Start eines kommerziellen Osmose-Kraftwerk rechnen die Norweger im Jahr 2015. weiter lesen

Die aktuelle Ausgabe

Werbung

ET-Dossiers

Blogverzeichnis