Remo Lütolf heisst der neue Mann an der ABB-Spitze

Daniel Wallimann am 01.10.2012

Es steht nun fest: Remo Lütolf wird Jasmine Staiblin ersetzen, die als Chefin zum Stromkonzern Alpiq wechselt. Der Elektroingenieur mit einem Executive MBA vom IMD Lausanne arbeitet bereits seit 1999 für ABB in verschiedenen Managementpositionen in Asien und Europa. Lütolf leitet seit 2004 die globale Geschäftseinheit Leistungselektronik und Mittelspannungsantriebe mit Sitz in Turgi. Zwischen 2005 und 2008 war er zusätzlich Regional Manager Nordasien für Automationsprodukte mit Sitz in China. Sein Amt als Landeschef und Vorsitzender der Geschäftsleitung von ABB Schweiz tritt der 56-Jährige am 1. Januar 2013 an. Er wird nunmehr Chef von einem der grössten Industrieunternehmen in der Schweiz. Denn ABB Schweiz beschäftigte Ende Juni 2012 rund 6900 Mitarbeitende. Ende 2011 waren es noch 6181. Der starke Personalzuwachs erfolgte aus der Übernahmen der beiden Tessiner Firmen Trasfor und Newave zurückzuführen.

Ortungsgeräte

Daniel Wallimann am 02.04.2012

Im Gebäude sind viele Leitungen unsichtbar verlegt. Was optisch vorteilhaft ist, wird dann zum Nachteil, wenn der Leitungsverlauf gesucht werden muss. Sind die Leitungen nicht sichtbar, besteht die Gefahr, dass sie durch Bohren beschädigt werden. Hier helfen Ortungsgeräte, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Rico De Boni weiss: Sie unterscheiden sich nicht nur in der Funktion und Anwendung, sondern auch in der Bedienung und vor allem im Preis.weiter lesen

ABB an Bau von skandinavischer Starkstromleitung beteiligt

Dennis M. Härtig am 11.02.2011

Bild: PD

Rund 3,2 Milliarden dänische Kronen oder 620 Millionen Franken - soviel kostet die Errichtung der neuen Starkstromleitung «Skagerrak 4» zwischen dem dänischen Tjele (nördlich von Viborg) und dem südnorwegischen Kristiansand. Das Schweizer Unternehmen ABB hat jetzt den Auftrag im Wert von gut 180 Millionen Franken zur Errichtung von Gleichstromrichterlösungen an dieser Stromleitung zwischen den beiden Ländern erhalten. Die neue 500-kV-Leitung kann 700 Megawatt Strom übertragen, was einen neuen Rekord bei dieser Übertragungstechnologie bedeutet.weiter lesen

Stefan Ulber ist neues Mitglied der Geschäftsleitung der Phoenix Contact AG

Dennis M. Härtig am 04.02.2011

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Stefan Ulber, bisher verantwortlich für die Business Unit INTERFACE, ist bereits per 1. November 2010 als Leiter des Bereiches "Customer Services" in die Geschäftsleitung der Phoenix Contact AG, Tagelswangen berufen worden. Er übernimmt mit dem Bereich "Customer Services" die Verantwortung für den weiteren strategischen Ausbau der vertrieblichen Ausrichtung der Logistik und des Auftragsservices der Phoenix Contact AG in der Schweiz. Weitere Informationen zur Phoenix Contact AG in der Linkbox ...weiter lesen

China: ABB nimmt weltweit leistungsfähigste Stromleitung in Betrieb

Dennis M. Härtig am 06.08.2010

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Die schweizerische ABB hat in China die weltweit längste und leistungsfähigste Hochspannungsleitung in Betrieb genommen. Bei der Leitung handelt es sich um eine so genannte UHGÜ-Verbindung (Ultra-Hochspannungs-Gleichstromübertragung), welche Strom über 2000 Kilometer von den Xiangjiaba-Wasserkraftwerken im Südwesten nach Shanghai überträgt. Dabei werden bis zu 7,2 Gigawatt Strom mit einer Spannung von bis zu 800 Kilovolt (kV) übertragen ... weiter lesen

Europäische Stromnetze: Kommt der Ausbau jetzt doch schneller als gedacht?

Dennis M. Härtig am 27.05.2010

Kommt der dringend benötigte Ausbau europäischer Stromleitungen doch schneller als gedacht? (Symbolbild)

Erst waren die Kosten und auch andere Hindernisse zu hoch: Doch inzwischen scheint es allerdings, dass sich die grossen Stromversorgungsunternehmen europaweit schneller um einen Ausbau des Stromnetzes kümmern wollen. Das schreibt die Technology Review am 26. Mai. Die Unternehmen haben jetzt gemeinsam Pläne vorgelegt, nach denen das Leitungsnetz in den kommenden zehn Jahren durch Nord-Süd-Strecken in Deutschland, Leitungen zwischen Spanien und Frankreich über die Pyrenäen, Strecken rund um die Nordsee herum (zur besseren Anbindung der Offshore-Windparks) und innerhalb von Skandinavien verstärkt werden soll. Insgesamt sind 42 100 Kilometer neue Leitungen geplant, die laut Experten auch notwendig sind, da das Netz heute schon an seine Belastungsgrenzen stosse.weiter lesen

Schweiz: Stromleitungen sind am Limit

Dennis M. Härtig am 22.06.2009

Hochspannungsleitungen in der Schweiz (Symbolbild)

Die Schweiz braucht dringend neue Stromleitungen. Das meldet die Aargauer Zeitung. Gemäss Bundesamt für Energie BFE laufe das heutige Hochspannungsnetz schon jetzt «am Limit», so BFE-Kommunikationschefin Marianne Zünd. Damit würde nicht erst die Übertragung des ab 2019 geplanten Desertec-Stromes aus der Sahara zu einer Belastungsprobe für das Netz werden. Mehrere Beispiele der jüngsten Vergangenheit hätten gezeigt, so der AZ-Artikel, weiter lesen

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