Deutschland: VW-Chef Piëch schiesst gegen Elektro-Autos

Dennis M. Härtig am 10.05.2010

VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch schiesst quer: Er erteilt dem Elektro-Antrieb eine Absage und bekennt sich statt dessen zu den umweltschonendsten Ein- bis Zwei-Liter-Verbrennungsmotoren. Das berichtet das deutsche Nachrichtenmagazin FOCUS. Die künftigen Verbrennungsmotoren seien noch ökonomischer als der Elektromotor, so Piëch auf einem Vortrag vor Studenten an der Technischen Universität Wien Ende vergangener Woche. Erst Anfang vergangener Woche hatten sich in Deutschland Vertreter der Autobauer und der Bundesregierung auf eine Abmachung geeinigt, wie Deutschland einen Spitzenplatz in der Elektromobilität erreichen könne.weiter lesen

Migros verkauft ab Herbst 2010 Elektro-Autos

Dennis M. Härtig am 10.05.2010

Der Think City - das neue E-Mobil von der Migros ist ab Ende September 2010 erhältlich (Bild: Migros/PD)

Der Grossverteiler Migros steigt in das Segment Elektromobilität ein. Darüber berichten mehrere Tageszeitungen am 9. Mai. So will die Migros unter der Marke «M-Way» nicht nur Elektro-Autos verkaufen und vermieten, sondern auch Elektro-Roller mit in das Programm aufnehmen. Man wolle das Thema «Elektromobilität» in der Schweiz einer breiten Masse zugänglich machen, heisst es zudem in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Dazu wird Ende September in Zürich der erste Laden der Migros-Tochter Migrol eröffnet, weitere folgen in Bern und Basel bis Ende Jahr. In der Folge will man zudem prüfen, inwieweit man an den Migrol-Tankstellen auch Solarstrom produzieren und zum Aufladen der Elektro-Autos anbieten kann. weiter lesen

Experiment in Tokio: E-Taxis werden mit Wechselbatterien ausgestattet

Dennis M. Härtig am 06.05.2010

Eines von drei E-Taxis in Tokio (Bild: Better Place/PD)

Elektro-Autos sind in Japan hoch im Kurs. In Tokio sind deshalb drei Taxis auf Elektrobetrieb umgerüstet worden - die E-Mobil-Firma Better Place, die Taxigesellschaft Nihon Kotsu und der japanische Staat wollen den Betrieb mit den E-Taxis drei Monate lang testen. Das berichtet Spiegel online. Die Autos haben alle einen Akku, welcher unter dem Auto sitzt. Auf die Weise kann der Akku in einer speziellen, an eine Waschstrasse erinnernde Ladestation im Nu ausgetauscht werden. Das Auto fährt Millimetergenau auf eine Rampe, dort heben Greifarme den leeren Akku vom Auto ab und setzen in weniger als fünf Minuten einen neuen, vollgeladenen Akku an der selben Stelle wieder ein. weiter lesen

Elektroauto-Gipfel in Deutschland: Doch keine Subventionen für Autobauer

Dennis M. Härtig am 04.05.2010

«Elektromobilität - Wege in die Zukunft sichern» - das war das Motto des ersten Elektromobilitäts-Gipfels in Deutschlandam 3. Mai. Autobauer und andere Wirtschaftsvertreter wollten von der deutschen Bundesregierung vor allem eines: Finanzielle Hilfen zum Aufbau einer Topposition innerhalb der Elektroautomobilindustrie. Eine VDE-Studie hatte der Branche kürzlich grosse Mängel bescheinigt. Seit Monaten gilt die Vereinbarung, dass die deutsche Automobilindustrie bis 2020 rund eine Millionen E-Autos aus deutscher Produktion auf die Strassen bringen soll. Im Gegenzug soll Angela Merkel die noch aus dem Konjunkturpaket der so genannten «Grossen Koalition» (Regierung aus CDU/CSU und SPD von 2005 bis 2009) stammenden Fördermittel für Elektromobilität in Höhe von 500 Millionen Euro kräftig aufstocken. Doch das Problem: Das Geld ist inzwischen als Teil des deutschen Kredits an Griechenland nach Athen abgeflossen ...weiter lesen

Politikertraum: Bayerische Kleinstadt als Modellstadt für Elektroautos

Dennis M. Härtig am 30.04.2010

Sparsames Elektroauto der Zukunft? Der Fiat Phylo könnte eines von ihnen sein ... (Bild: Archiv)

Es tut sich etwas in Sachen Elektromobilität - zumindest wenn es nach den Träumen des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer geht. Denn gemäss Süddeutscher Zeitung vom 30. April äusserte er anlässlich der Automobilmesse China Auto 2010 die Vision von Bayern als deutsche Nummer 1 in Sachen Elektromobilität. Dazu wolle er in einem Modellversuch in einer bayerischen Kleinstadt nur noch Elektroautos zulassen. Die Chinesen würden dies bereits vormachen: So fahren in der Innenstadt von Peking nur noch Elektroautos herum, welche alle einen standardisierten Akku haben, den man abnehmen und daheim an der Steckdose laden kann. Gemäss der Süddeutschen Zeitung wolle Seehofer ein ähnliches Projekt - eben nur aus bayerischer Produktion. Passend dazu hatte der VDE am 28. April eine Studie vorgestellt, die Deutschland noch erhebliche Mängel in der Elektromobilität bescheinigte.weiter lesen

Auto China 2010: Volkswagen präsentiert das «Bik.e»

Dennis M. Härtig am 30.04.2010

(Bild: PD)

E-Autos gibt es bereits in vielen Modellen. Doch was ist mit elektrischen Velos? Volkswagen hat am Mittwoch auf der Auto China 2010 in Peking das «Bik.e» präsentiert, wie verschiedene Internet-Blogs (wie engadget.com oder green.autoblog.com) berichten. Ersten Bildern zufolge (es gibt auch ein Video auf youtube von der Präsentation) hat das Velo keine Pedale, wird also anscheinend über eine Art Griff gesteuert (ebenso wie die Handbremse). Das «Bik.e» hat eine Reichweite von 20 Kilometern pro Batterieladung, erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h und kann über die Autobatterie geladen werden. Zudem kann man das Velo so zusammenklappen, dass es genau in den Platz passt, wo sonst das Reserverad lagert. Wenn Sie also eine Reifenpanne haben, können Sie dank des «Bik.e» Ihre Reise ein klein wenig weiter fortsetzen. Leider wird das Velo aber wohl nicht zur Standardausrüstung eines neuen VWs gehören, heisst es ... weiter lesen

Region Baden AG: Erste Ladestation für Elektroautos eingeweiht

Dennis M. Härtig am 16.03.2010

(Bild: PD)

Die Firma ABB hat zusammen mit den Regionalwerken AG Baden und der Stadt Baden am 10. März die erste Ladestation für Elektrofahrzeuge in der Region in Betrieb genommen. Die Station steht auf dem Brown Boveri Platz in Baden und ermöglicht je nach Steckdose (230V oder 400V) und Fahrzeugtyp einen normalen (ca. 2 Stunden für 50 km) oder einen schnellen Ladevorgang (ca. 20 Minuten für 50 km). Im Hinblick auf eine zunehmende Verbreitung von Elektrofahrzeugen entwickelt ABB zukunftsträchtige Ladesysteme, die Batterien von Elektrofahrzeugen in wenigen Minuten aufladen können – ähnlich einem Stopp an einer herkömmlichen Tankstelle. weiter lesen

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