Le Peuchapatte JU: Windräder gehen noch 2010 ans Netz

Dennis M. Härtig am 08.06.2010

Die drei geplanten Windkraftanlagen von Le Peuchapatte in der jurassischen Gemeinde Muriaux sollen noch in diesem Jahr ans Netz gehen. Das teilt der Energieversorger und Bauherr Alpiq mit. Gut 30 Tage nach Erhalt der Baubewilligung hat Alpiq bereits mit den Bauarbeiten zum ersten Alpiqwindpark begonnen. Der Bau des Windparks entspreche dem Anliegen, in der Schweiz vermehrt neue erneuerbare Energien zu nutzen, so das Unternehmen. Die Anlagen werden nach Inbetriebnahme Ende Jahr unterirdisch an die Trafostation von Le Noirmont und damit an das bestehende Mittelspannungsnetz der Forces Electriques de La Goule angeschlossen.weiter lesen

Glasfaser: Schweizer Elektrizitätswerke wollen für neues Datennetz zusammenspannen

Dennis M. Härtig am 01.06.2010

logo_verbaende_openaxs

Der Verband Openaxs will sich von der Swisscom in Sachen Glasfasernetz nicht in den Schatten stellen lassen. Deshalb geht der Verband in die Offensive und plant ein eigenes Datennetzwerk, bei dem Städte und Gemeinden in der ganzen Schweiz angehängt werden sollen. Darüber berichtet der Tages-Anzeiger in seiner online-Ausgabe am 31. Mai. Openaxs - der Name des Verbandes ist Programm: Openaxs = open access = offener Zugang [zum Glasfasernetz]. Dem Verband gehören elf städtische Elektrizitätswerke an. weiter lesen

Swissgrid: «Neue Stromleitungen so schnell wie möglich»

Dennis M. Härtig am 21.05.2010

Der Schweiz droht schon bald ein Kollaps ihrer Hochspannungsleitungen. Das sagt die Netzbetreiberin Swissgrid auf ihrer Jahresmedienkonferenz am 19. Mai in Zürich, von der die Aargauer Zeitung in ihrer online-Ausgabe berichtet. Das Schweizer Übertragungsnetz sei eine "Pionierleistung aus der Nachkriegszeit". Nach 40 bis 50 Jahren genüge es jedoch den heutigen Anforderungen nicht mehr. Ohne leistungsfähige Stromleitungen seien neue Kraftwerke wertlos und das Höchstspannungsnetz sei inzwischen so stark belastet, dass schon ein extrem heisser Sommer zu einem Strom-Blackout führen könnte.weiter lesen

Schweizer Stromversorgung: Axpo will rasch zwei neue Kernkraftwerke

Dennis M. Härtig am 21.05.2010

Druck

Der Schweizer Stromkonzern Axpo rechnet mit Engpässen in der Stromversorgung im Winter und generell ab dem Jahr 2020. Das schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Mai. Aus diesem Grunde fordere der Konzern energisch, dass möglichst rasch zwei neue Atomkraftwerke gebaut würden um der sogenannten «Stromlücke» entgegenzuwirken. Politiker und Umweltverbände tun dies jedoch als «Angstmacherei» ab und werfen dem Energieversorger vor, «die Trendwende zur Windkraft verschlafen zu haben». So investiere Axpo nur etwa 3 Milliarden Franken in Windkraft - hingegen aber mindestens 20 Milliarden in Atomkraft.weiter lesen

Stromverbrauch in der Schweiz 2009 nur leicht gesunken

Dennis M. Härtig am 21.01.2010

Der Stromverbrauch der Schweiz sank im Jahr 2009 um 1% auf 62 Terawattstunden. Das meldet 20min.ch und zitiert eine Meldung der SDA. Im Vergleich mit Deutschland und Österreich sei dies ein deutlich kleinerer Rückgang. Dies nicht zuletzt, weil der Januar 2009 deutlich kühler, der April und der September aber ebenso deutlich wärmer war, als die entsprechenden Vorjahresmonate. Der Rückgang des Stromverbrauchs in der Schweiz war markant geringer als in Deutschland (-5.8 %) bzw. Österreich (-5.2 %). Die Nachfrage an Energie hänge in den nächsten Jahren primär von der Konjunkturerholung ab. Vom oben erwähnten Landesverbrauch von 62 TWh im hydrologischen Jahr 2008/09 her dürfte sie sich in einem Bereich zwischen & 0.5% und & 1.5% pro Jahr entwickeln. Gemessen wird der Stromverbrauch im sogenannten hydrologischen Jahr, von Oktober 2008 bis September 2009.weiter lesen

Wirtschaftskrise: Schweiz verbraucht gesamthaft weniger Strom

Dennis M. Härtig am 12.11.2009

Grafik: Aargauer Zeitung / B. Adank

Die Schweiz hat im zweiten Quartal 2009 weniger Strom verbraucht. Das meldet die Aargauer Zeitung (AZ) und beruft sich auf eine Mitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE). Demnach ging der Stromverbrauch gegenüber dem ersten Quartal 2009 um sieben Prozent zurück und erreichte den tiefsten Stand seit fünf Jahren. Grund für den niedrigeren Stromverbrauch sei ganz klar die Wirtschaftskrise: Viele Firmen liefen auf Kurzarbeit oder hätten gar einen Produktionsstopp einlegen müssen, hatten Recherchen der AZ gezeigt. Und das hätte den Stromverbrauch gesamthaft spürbar fallen lassen, so die Zeitung.weiter lesen

Treffer 21 bis 26 von 26

Die aktuelle Ausgabe

Werbung

ET-Dossiers

Blogverzeichnis