Niederlande: Erstes Autobahnteilstück mit LED-Beleuchtung

Dennis M. Härtig am 18.02.2011

Die LED-Straßenleuchte SpeedStar von Philips verbindet weißes Licht, Modularität und Dimmbarkeit. (links: herkömmliche Beleuchtung, rechts: SpeedStar). Bild: PD

Premiere in den Niederlanden in Sachen LED-Strassenbeleuchtung: Ein etwa sieben Kilometer langes Teilstück der A44 zwischen Den Haag und Amsterdam ist jetzt auf Strom sparende LED-Beleuchtung umgerüstet worden. Die Strecke ziwschen dem Knotenpunkt Burgerveen und dem Anschluss Sassenheim ist eine stark befahrene Pendlerstrecke, deshalb ist die Beleuchtung dimmbar und kann auf die jeweilige Verkehrssituation angepasst werden. Durch diese Lösung können jährlich etwa 180.000 Kilowattstunden Strom eingespart werden. Dies entspricht dem Energieverbrauch von 50 durchschnittlichen Haushalten. Zum Einsatz kommen SpeedStar-Leuchten von Philips.weiter lesen

Interessanter Vorschlag: Solarzellen der Zukunft werden aufgesprayt

Dennis M. Härtig am 18.02.2011

Fotograf: Rainer Sturm/pixelio.de

Solarzellen nicht mehr montieren, sondern bloss wie Farbe aufsprayen - mit diesem Vorschlag warten Chemiker der University of Texas auf. Dies geht aus einem Text von pressetext.ch hervor. In einem von der National Science Foundation geförderten Projekt zeigen die Forscher eine billige und überall anwendbare Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen. Marktreif sei die Entwicklung bisher noch nicht, bei Erreichen der erforderlichen Effizienz könnte der Durchbruch jedoch eines Tages gelingen.weiter lesen

Freitags-Knüller: Die musikalischen Festplatten

Dennis M. Härtig am 11.02.2011

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Sie wurden jahrelang unterschätzt - und aufgrund ihres Alters sowieso schon fast nicht mehr für zurechnungsfähig gehalten. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger. Die Rede ist von (musikalischen) Floppy-Laufwerken, Nadeldruckern, Flachbettscannern und anderen Uraltgeräten aus der Anfangszeit des Computerzeitalters. Immer wieder gibt es emsige Tüftler, welche die alten Gerätschaften zu neuen Höchstleistungen erwecken. Und dass die alten Meilensteine der Computertechnik immer noch das Zeug zum Glänzen haben, zeigt der Artikel in der Online-Ausgabe des Spiegels: Unter dem Titel "Süsser die Rechner nie knarzten" hat Redaktor Ole Reißmann einige Youtube-Videos zusammengesammelt, in denen manch altes Schätzchen sein ganzes musikalisches Können aufbietet. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Toccata und Fuge von Johann Sebastian Bach - gespielt von vier Diskettenlaufwerken? Folgen Sie diesem Link für das ganze Konzert ...weiter lesen

ABB an Bau von skandinavischer Starkstromleitung beteiligt

Dennis M. Härtig am 11.02.2011

Bild: PD

Rund 3,2 Milliarden dänische Kronen oder 620 Millionen Franken - soviel kostet die Errichtung der neuen Starkstromleitung «Skagerrak 4» zwischen dem dänischen Tjele (nördlich von Viborg) und dem südnorwegischen Kristiansand. Das Schweizer Unternehmen ABB hat jetzt den Auftrag im Wert von gut 180 Millionen Franken zur Errichtung von Gleichstromrichterlösungen an dieser Stromleitung zwischen den beiden Ländern erhalten. Die neue 500-kV-Leitung kann 700 Megawatt Strom übertragen, was einen neuen Rekord bei dieser Übertragungstechnologie bedeutet.weiter lesen

KEV: Am meisten Ökostrom gibt es auf dem Papier

Dennis M. Härtig am 10.02.2011

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Fluch oder Segen? Mit der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) kann die Schweiz mehr Alternativstrom fördern, als das Gesetz verlangt. Doch viele Projekte lassen sich kaum verwirklichen. Darüber schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 9. Februar 2011. Doch bei den Begehren für förderungswürdige Projekte sei zu unterscheiden zwischen Wunsch und Wirklichkeit, wie eine neue KEV-Statistik zeige. Denn viele Projekte, die Anspruch auf Fördergelder hätten, lassen sich teilweise kaum realisieren. Beim Run auf KEV-Subventionen hätten viele Initianten Projekte eingereicht, die sich bei näherer wirtschaftlicher oder rechtlicher Prüfung als Phantome erweisen würden. Lesen Sie den ganzen Artikel von Hanspeter Guggenbühl mit vielen zusätzlichen Informationen und Fakten in der AZ in unserer Downloadbox (als PDF)weiter lesen

Elektrizität aus Meeresströmung effizienter als Windenergie?

Dennis M. Härtig am 07.02.2011

Illustration: Sintenergy

Das auf Umwelttechnologien spezialisierte Firmenkonsortium SintEnergy Ltd. hat in Zusammenarbeit mit der Università di Calabria ein neuartiges Meeresströmungskraftwerk entwickelt. Auf der in der Meerenge von Messina errichteten festen Experimentierstation Punta Pezzo sollen die im Labor und im Windkanal simulierten Parameter jetzt auf ihre Alltagstauglichkeit untersucht werden. Auf der Insel ist ein beweglicher Tragarm montiert, welcher eine oder mehrere Turbinen enthält. Diese nutzen die Meeresströmung zur Umwandlung in elektrische Energie. Die Grösse der Turbinen kann den jeweiligen Strömungsverhältnissen angepasst werden. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Anlagen gibt es keine negativen Auswirkungen auf die umliegende Fauna und Flora, heisst es. Der erzeugte Strom könne zudem ohne am Meeresgrund verlegte Kabel und ohne die Entstehung von Magnetfeldern an Land geleitet werden.weiter lesen

Wellenenergie mit Wavestar

Dennis M. Härtig am 28.01.2011

Detailansicht der Strom erzeugenden Schwimmkörper von Wavestar (Bild: PD)

Wavestar ist nach der Oyster der zweite kleine Stern am Wellenenergie-Himmel. Sie erinnern sich - Oyster ist diese Muschelförmige Wellenkraftanlage vor der Küste Schottlands (wir berichteten). Vor der norddänischen Nordseeküste bei Hanstholm ist jetzt der erste Prototyp einer Wavestar-Anlage in Betrieb gegangen. In sieben Metern Wassertiefe steht eine Plattform auf vier Stelzen, daran befestigt sind zwei Schwimmkörper, welche die Wellenbewegungen des Wassers in Strom umwandeln. Optimal sei eine Wellenhöhe von 2.5 Metern, sind die Wellen höher, werden die Schwimmkörper hochgezogen, um die Anlage zu schützen. Später sollen mit einer kompletten Wavestar-Wellenanlage (die jetzige besteht nur aus einem Teil der Gesamtkonstruktion) bis zu 500 kW Strom produziert werden, heisst es. Weitere Informationen haben wir für Sie in der Linkbox zusammen gestellt ...weiter lesen

Rückmeldung erwünscht: Lenzburg AG testet neun LED-Strassenlampen

Dennis M. Härtig am 26.01.2011

Christian Brenner vom Stadtbauamt und Miguel Silva von der SWL Energie AG vor einer LED-Strassenlampe an der Schützenmattstrasse. Bild: tf, Aargauer Zeitung

Einen kleinen, aber feinen Test «leistet» sich die Stadt Lenzburg: Drei mal drei Strassenlampen werden auf dem Stadtgebiet getestet - und die Bürger sollen ihre Meinung dazu abgeben. Darüber berichtet die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 26. Januar. Das Einsparpotential beim Stromverbrauch ist mit 30 Prozent angegeben - allerdings heisst es auch im Artikel, dass die Einsparungen begrenzt seien. Denn in Lenzburg verwende man ohnehin schon als energieeffizient geltende Natrium-Hochdruck-Lampen. Getestet werden drei verschiedene Typen von LED-Lampen - für drei verschiedene Verkehrssituationen - und Rückmeldungen der Anwohner sind willkommen.weiter lesen

Ist die Zeit des günstigen Atomstroms vorbei?

Dennis M. Härtig am 25.01.2011

Ein neues Atomkraftwerk kan bis zu 8 Milliarden Franken kosten (Symbolbild; Fotograf: kornelio, pixelio.de)

Diese Frage stellt Martin Läubli vom Tages-Anzeiger in der Ausgabe vom 21. Januar 2011. Er beruft sich dabei auf Aussagen von deutschen Experten, welche die enorm hohen Sicherheitsanforderungen an bestehende und neue Atommeiler für so kostenintensiv halten, dass sich dies unweigerlich auch auf den Preis des produzierten Stromes auswirken müsse. Allein in der Schweiz habe der Betreiberkonzern Axpo für das Atomkraftwerk Beznau 1.5 Milliarden Franken in die Nachrüstung von zusätzlichen Sicherheitselementen investiert, heisst es im Artikel - das sei gut das Dreifache von dem, was man anfangs für den Bau des eigentlichen Reaktors ausgegeben hatte. Den ganzen Artikel haben wir für Sie im folgenden verlinkt ...weiter lesen

4. MAINTENANCE Schweiz am 9./10. Februar

Dennis M. Härtig am 19.01.2011

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Fachleute und Entscheider in der industriellen Instandhaltung und im Facility Management treffen sich am 9. und 10. Februar 2011 in der Messe Zürich, Halle 3, zur vierten MAINTENANCE Schweiz. Der Anlass, mit rund 100 Ausstellern und mit informativen und hochkarätigen Begleitprogrammen, ist der bedeutendste Jahrestreff der Branche. Die Ausstellung zeigt eine repräsentative Darstellung des Marktes sowohl in der industriellen Instandhaltung wie auch im Facility Management. Neben dem breiten Themenfeld der Aussteller steht aber auch die Wissensvermittlung im Fokus. weiter lesen

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