Am 30. März soll im Teilchenbeschleuniger LHC im CERN das erste Experiment mit einer Teilchenkollision durchgeführt werden. Das berichtet der Tages-Anzeiger in seiner Ausgabe vom 23. März. Die Herausforderung des Versuches liege darin, die beiden gegenläufigen Strahlen so auszurichen, dass sie frontal aufeinander prallen und nicht aneinander vorbeischiessen. Ein Forscher am CERN beschrieb das Experiment so: «Es ist ein bisschen wie Nadeln von beiden Seiten über den Atlantik zu schiessen und dafür zu sorgen, dass diese Nadeln sich auf halbem Weg treffen.»
Kritiker des Experiments befürchten die Entstehung von schwarzen Löchern und hatten bis zuletzt mit juristischen Mitteln versucht, dagegen zu klagen. Doch das deutsche Bundesverfassungsgericht hatte die Klage einer in Zürich lebenden Deutschen abgelehnt. Sie haben zum einen nicht ausreichend darlegen können, warum sie durch die Tests in ihren Grundrechten (die Grundrechte, wie sie in den Artikeln 1-20 des deutschen Grundgesetzes verankert sind, d. Red.) verletzt werde - zum anderen fehle die schlüssige Begründung dafür, warum der von ihr befürchtete Schaden eintreten werde, so die Richter.
Es wird also spannend - am 30. März wird man dann sehen, wer Recht behält: Die Forscher am CERN, welche die Entstehung von schwarzen Löchern durch das Experiment verneinen - oder die Kritiker des Versuches ...




schnippo Montag, 29.03.2010
wen interessiert es wie das Universum entstanden ist! Selbst bei einer 0,000001 Prozentigen Chance das die Menschheit zerstört werden kann würde ich auf so einen Versuch verzichten! Ist nur reine Energieverschwendung!