Der Schweizer Stromkonzern Axpo rechnet mit Engpässen in der Stromversorgung im Winter und generell ab dem Jahr 2020. Das schreibt die Aargauer Zeitung in ihrer Ausgabe vom 21. Mai. Aus diesem Grunde fordere der Konzern energisch, dass möglichst rasch zwei neue Atomkraftwerke gebaut würden um der sogenannten «Stromlücke» entgegenzuwirken. Politiker und Umweltverbände tun dies jedoch als «Angstmacherei» ab und werfen dem Energieversorger vor, «die Trendwende zur Windkraft verschlafen zu haben». So investiere Axpo nur etwa 3 Milliarden Franken in Windkraft - hingegen aber mindestens 20 Milliarden in Atomkraft.
Weiterführende Informationen
«Axpo sieht Stromlücke verschärft», von Sven Millischer, Aargauer Zeitung, 21. Mai 2010, Seite 9 (als PDF)




Markus Alder Montag, 24.05.2010
In zehn bis zwanzig Jahren müssen die ältesten Reaktoren der Schweiz stillgelegt werden, dazu steigt der Stromverbrauch trotz Krise im langjährigen Durchschnitt um ein Prozent.
Entsprechend braucht es neue Kernkraftwerke. Ganze Landschaften mit Windrädern zu "verspargeln" ist sinnlos, da der Wind in der Schweiz sehr unregelmässig bläst. Es kann uns Konsumenten nicht zugemutet werden, für "grüne" Utopien zur Kasse gebeten zu werden!