Bei der Vergabe des Grossauftrags für neue Fernverkehrszüge hat die SBB grossen Wert auf den Energieverbrauch gelegt. Den Zuschlag bekam die Bombardier Transportation AG. Ein wichtiges Argument beim Entscheid für den kanadischen Hersteller war, dass die Doppelstock-Züge besonders sparsam im Verbrauch sein sollen. Gemäss "Tages-Anzeiger" benötigen die SBB jährlich 2300 Gigawattstunden elektrische Energie, vier Fünftel davon für den Betrieb der Züge.
Bis 2015 soll ein Zehntel dieser Energie eingespart werden. Konsequente Nutzung der Energierückgewinnung beim Bremsen, Verbesserung der Isolation und der Klimaanlage bei den Eurocity-Wagen und Softwareanpassungen bei der Lok 2000 sind einige der vielen Massnahmen um das ambitiöse Ziel zu erreichen.
Natürlich soll auch neues Rollmaterial weniger Energie verbrauchen. Der Luftwiderstand spielt dabei eine wichtige Rolle, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten. Bombardier verspricht vom aerodynamisch optimierten Design seines Zuges eine Energieeinsparung von 12 Prozent gegenüber dem heutigen Standard. Neben der Aerodynamik beeinflussen aber auch Faktoren wie das Gewicht, das Antriebskonzept oder die Fahrweise den Energieverbrauch. Der "Tages-Anzeiger" zeigt in seinem Artikel auf, wie sich bei den neuen Schnellzügen effizient sparen lässt.
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Weiterführende Informationen
«Energie sparen bei Expresszügen», Tages-Anzeiger/Newsnetz, 24. Juni 2010



