RFID-Etiketten lösen den herkömmlichen Strichcode immer mehr ab. Doch noch sind die intelligenten Identifikationschips relativ teuer in der Herstellung. Jetzt schreibt der Blog «Reset for a better world», dass diese RFIDs aufgrund ihrer Materialzusammensetzung das Recycling von Glas und auch von Plastik beeinflussen können und bezieht sich dabei auf einen Artikel der deutschen Zeitung taz.
Schon längst sind die RFIDs auf Parfumflaschen oder auch auf Rasierklingen oder Spielzeug zu finden. Die intelligenten Funk-Etiketten enthalten aber Kupfer oder Lithium, was beispielsweise Glas beim Einschmelzen verfärbt oder brüchig mache, schreibt die taz. Lorenz Erdmann vom Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) schlägt daher vor, dass man den Aufkleber nicht auf die Flasche direkt, sondern auf die Banderole klebt. "Es ist wichtig, die Industrie für das Problem zu sensibilisieren, bevor die Etiketten wirklich massenhaft eingesetzt werden", so Erdmann im taz-Artikel.
Weiterführende Informationen
«Etiketten mit Nebenwirkungen», taz online vom 22. September 2009


