Interessanter Vorschlag: Solarzellen der Zukunft werden aufgesprayt

Dennis M. Härtig am 18.02.2011

Fotograf: Rainer Sturm/pixelio.de

Solarzellen nicht mehr montieren, sondern bloss wie Farbe aufsprayen - mit diesem Vorschlag warten Chemiker der University of Texas auf. Dies geht aus einem Text von pressetext.ch hervor. In einem von der National Science Foundation geförderten Projekt zeigen die Forscher eine billige und überall anwendbare Alternative zu herkömmlichen Solaranlagen. Marktreif sei die Entwicklung bisher noch nicht, bei Erreichen der erforderlichen Effizienz könnte der Durchbruch jedoch eines Tages gelingen.

 

Winzige Partikel absorbieren Strahlung

 

Die Forscher um Brian Korgel konzentrierten sich auf Nano-Solarzellen, die per Spray aufgetragen werden. Daran beteiligt seien winzige Partikel von Materialien, die Strahlung absorbieren, darunter Kupfer, Indium, Gallium und Selenid. Mit Lösungsmittel vermengt, würden sie Nanokristalle bilden, die auf beinahe beliebige Materialien wie Plastik, Glas oder Gewebe aufgesprüht werden könnten. Zu Kollektoren würden diese Flächen, indem sie zwei Metallkontakte erhielten, die elektrische Spannung erzeuge.

 

Derzeit arbeiteten die Forscher mit dünnen, flexiblen Folien, die besprüht werden, so pressetext.ch weiter. Bisher gelang eine Effizienzgrad von drei Prozent, deutlich weniger als der Wert von rund 30 Prozent bei herkömmlichen Solarzellen. "Für eine Vermarktung peilen wir mindestens zehn Prozent Effizienz an. Wir sind jedoch sicher, dass das zu schaffen ist", so Korgel. [Anmerkung der Redaktion: Interessanter Ansatz - aber wohl definitv noch Zukunftsmusik, die Betonung liegt auf "eines Tages".]

 

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