Elektroautos: Kölner Studie unterzieht E-Autos einem «ganzheitlichen» Alltagstest

Dennis M. Härtig am 23.02.2010

(Bild: PD)

Einen «ganzheitlichen» Alltagstest - das will ein Kölner Pilotprojekt jetzt für Elektroautos. Darüber berichtet die deutsche Zeitung «Die ZEIT». So soll bei den E-Autos nicht nur die Fahrleistung selbst, sondern auch allfällige Gefahren für Passanten und Rettungskräfte unter die Lupe genommen werden. Getestet werden dabei zunächst zehn Transporter vom Typ Ford Transit im Alltag in und um Köln: Was geschieht mit den Autos im Winter oder in Stausituationen? Und wie kommen Feuerwehr und Rettungsdienste in Unfallsituationen mit den durch die hohe Batteriespannung auftretenden Probleme (bspw. Elektroschock) klar? Wie kommen Fussgänger und besonders blinde Menschen mit den viel leiseren Motorengeräuschen der E-Autos klar?

 

Fragen wie diese sollen in den kommenden Jahren von Forschern der Universität Duisburg-Essen untersucht werden und ab kommendem Jahr werden zusätzlich 15 elektrobetriebene Ford Focus in Köln untersucht. Während die Befürworter der Elektroautos schon die Serienreife dieser Wagen in den kommenden zehn bis 15 Jahren sehen, so halten Kritiker entgegen, dass die Öko-Bilanz der E-Autos nicht viel besser ist, als die von normalen Autos: In Deutschland sind immer noch sehr viele Kohlekraftwerke am Netz ...

 

Weiterführende Informationen

«'Ganzheitlicher' Alltagstest für Elektroautos», Die ZEIT online, 22. Februar 2010

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