E-Mobility: Münchner Diplomarbeit zur elektrischen Autobahn bekommt Bestnote

Dennis M. Härtig am 26.02.2010

Designer Christian Förg hat für seine Diplomarbeit an der FH München die Bestnote erhalten: Er beschreibt darin das Modell einer elektrischen Autobahn und die Eliminierung der Recihweitenbeschränkung von Elektro-Autos. Darüber berichtet Spiegel Online in der Ausgabe vom 26. Februar. Demnach sollen die E-Autos auf der Autobahn durch eine Art magnetische Welle angetrieben werden um so die Batterie zu schonen und diese stattdessen für die Fahrt in der Stadt nutzen können. Damit schuf Förg sozusagen das Elektroauto für zwei Bewegungsmodi.

 

Im Stadt- und Nahverkehr sollen sich die Autos aus eigener Kraft bewegen, angetrieben von einem kleinen Elektromotor, der völlig ausreichend ist für niedrige Geschwindigkeiten, so Förg in seiner Diplomarbeit. Mit einer Batterieladung könne so ein Fahrzeug etwa 200 Kilometer weit kommen - was für die allermeisten Fahrten vollauf genüge. Soll jedoch ein weiter entferntes Ziel angesteuert werden, kann das Elektroauto aus eigener Kraft nur bis zum nächsten Speedway fahren - einer durch einen Linearmotor aufgerüsteten Autobahn - und klinkt sich dort berührungslos in das elektromagnetische Feld auf der Fahrbahn ein. Die Fahrt geht dann energiesparend bis zur passenden Abfahrt, von der aus das Auto dann wieder aus eigener Kraft bis zum eigentlichen Bestimmungsort rollt.

 

Weiterführende Informationen

«Verkehrskonzept Speedway - Die elektrische Autobahn», von Jürgen Pander, Spiegel Online vom 26. Februar 2010

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