Antike Weltraumsonde: «Voyager 2» zeigt Anzeichen von Altersmüdigkeit

Dennis M. Härtig am 07.05.2010

(Bild: NASA)

Ein uraltes Lastentier der NASA wird langsam müde. Derzeit ist die Raumsonde Voyager 2 etwa 14.358 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt (das entspricht dem knapp 96fachen Abstand der Erde zur Sonne). Und noch immer funkt sie ihre Signale an die Erde. Doch Ende April meldete die Weltraumbehörde NASA plötzlich einen Fehler in der Datenübertragung. Die Sonde sendete ihre Daten nun in einem anderen Format, als das, was bei ihrer Konstruktion und seit dem Schuss ins All im Sommer 1977 verwendet wurde. Leider ein Format, das die Forscher bei der NASA noch immer nicht entschlüsseln können ...

 

Somit wurde Voyager 2 per Funksignal von der Erde angewiesen, statt der üblichen Daten über die aktuelle Hintergrundstrahlung, die Magnetfeldstärke und andere Dinge vorerst nur noch Statusdaten zu senden. Doch eine Korrektur der Datenübertragung per Funk ist aufgrund des grossen Abstands nicht so einfach: So dauert es inzwischen mehr als 13 Stunden, 17 Minuten und 40 Sekunden bis Voyager 2 auf einen Befehl von der Erde «hört» und man erst nach über 26 Stunden, 35 Minuten und 20 Sekunden weiss, ob die Sonde auch das macht, was man ihr «gesagt hat».

 

<h7>Kosmische Partikel beeinflussen Datenspeicher</h7>

 

Die Ursache für den Übertragungsfehler könnten kosmische Partikel sein, so Forscher in den USA. Die Sonde befinde sich derzeit in einem Gebiet, in dem der Sonnenwind (Plasmateilchen der Sonne) stark gebremst wird und so die sensible Elektronik der Sonde mit beeinflussen kann. Das kann dazu führen, dass die gespeicherten Daten selbst bzw. die Art der Kodierung der Daten bei der Übertragung verändert werden. Derzeit geht man dem Problem nach, heisst es bei der NASA.

 

<h7>Die «Grossmütter» unter den Weltraumsonden</h7>

 

Voyager 2 wurde am 20. August 1977 ins All geschossen, 16 Tage vor Voyager 1. Die beiden Sonden sollten sich am Jupiter treffen, wobei Voyager 1 eine kürzere Flugrute nahm und deshalb die Nummer 1 bekam. Ursprünglich waren die beiden Sonden nur für eine «kurze Tour» zum Jupiter und Saturn fliegen und die ganze Mission sollte nicht mehr als vier Jahre dauern. Doch insgeheim hielt man sich seitens der NASA eine Option offen, bei der man wenigstens eine der Sonden - vorausgesetzt, das politische Klima (und die damit verbundenen notwendigen Geldzahlungen) sprach dafür) - auch zu Uranus und Neptun schicken konnte. Allerdings glaubte keiner der Forscher wirklich ernsthaft daran, dass dieses Experiment gelingen würde.

 

<h7>Totgesagte leben länger</h7>

 

Nachdem der Saturn am 25. August 1981 umflogen war, verlängerte die NASA die Mission offiziell bis zum Erreichen des Uranus. Doch an einen Erfolg glaubte man weiterhin nicht richtig. Als aber der Uranus am 24. Januar 1986 erreicht war, setzte man die Mission - mit gekürzten Mitteln jedoch - auf unbestimmte Dauer fort. Neptun wurde schliesslich am 25. August 1989 erreicht.

 

Noch heute senden beide Voyager-Sonden Daten zur Erde und haben ihre ursprünglich geplante Missionsdauer (1977-1981) um ein zeitliches und erfolgliches Vielfaches überlebt und gehören heute zu den am weitesten entfernten Objekten von der Erde, die aus Menschenhand stammen. Sie sind sozusagen die «Grossmütter» unter den Weltraumsonden - die Altersmüdigkeit darf ihnen zum jetzigen Zeitpunkt wohl keiner mehr übel nehmen ...

 

Weiterführende Informationen

Kommentare

Ireneusz Cwirko Freitag, 14.05.2010

Voyager 2 Probleme bei der Datenübertragung

Ich möchte es euch kurz erklären warum die Probleme mit der Sonde ausgerechnet jetzt akut werden.
Das ganze hat sein Ursprung bei der Art wie die Photonen oder elektromagnetische Wellen sich ausbreiten. Die Erklärung dazu gibt es auf meiner Internetseite. Gemäß der Erklärung die natürlich genauso gravitative Wirkung betrifft, werden die Photonen auf Passiverweise durch die Oszillationen des Raumes fortbewegt. Die Gravitative Wirkung ist in der Lage durch den Synchronisationsvorgang die Oszillationseigenschaften eines Teils der Raumvakuolen zu verändern. In diesen Teil unterliegt die Oszillation Richtung Zentrum des Gravitationskörpers konstruktiven Interferenz wodurch sich die Amplitude Vergrößert. In diese Richtung ist die Beschleunigung der Photonen oder Elementarteilchen besonders ausgeprägt.
Vielen ist wahrscheinlich Saphiro- Effekt bekannt. Die Erklärung für diesen Effekt basiert auf dem oben beschriebenen Vorgang. Die Photonen die an der Sonne vorbei kommen bewegen sich auf der Strecke zwischen Venus und Erde unterschiedlich schnell abhängig von dem ob sie sich von der Sonne entfernen oder Richtung Sonne bewegen.
Die Magnetosphäre von Himmelskörper ist ein Sichtbares Zeugnis wie sich die Verteilung der Oszillationen der Raumvakuolen in Raum ändert. Entlang von magnetischen Linien sehen wir also die Bereiche wo die Vakuolen auf gleicher Weise oszillieren.
Folglich bewegen sich Photonen zwar generell auf dem kürzesten Weg zwischen Sender und Empfänger, ein Teil aber gleitet immer entlang der Magnetischen Linien und erreich den Empfänger mit zeitlicher Verzögerung.
Solche Beobachtungen sind bekannt bis jetzt aber völlig falsch interpretiert.
Wie z.B. bei der Radiostrahlung des Jupitersystems bei dem eine Periodizität festgestellt wurde. Zusätzlich zu einer schon bekannten Periode mit 9.9249 Stunden hat man eine mit etwa 10.06 Stunden gemessen.

http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL042488.shtml

Die wurde als eine neue Quelle interpretiert. Das ist aber falsch. Die Quelle ist die Selbe, nur ein Teil der Radiostrahlung ein anderes Weg, entlang der Sphäre, wo die Raumoszillationen die gleiche Charakteristik aufweisen, genommen hat und diese Weg ist Länger somit kamen die Strahlen mit Verspätung.
Wie wir sehen ist diese Verspätung schon bei der Strecke zu Jupiter beachtlich.

Beim Verlasen des Sonnensystems gelang Voyager 2 in ein Bereich wo die Gravitative Wirkung der Sonne kaum zu spüren ist, so werden auch die Oszillationen des Raumes chaotisch und die Wäge der Strahlen sehr unterschiedlich. Je länger eine Sequenz der Signale desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die verschiedene Bestandsteile unterschiedliche Wäge aufschlagen und wir auf der Erde ein Signalsalat empfangen
Deswegen sollen die Sequenzen möglichst kurz sein und zwischen dem Sequenzen die Pausen angelegt. Die Länge der Pausen muss man praktisch ermitteln.

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